Frau

Dr. W. SCHÄFER Giesse n i. H. Aul v/eg 82

13 * 7 . 44

Sehr geehrte f r au Dr.Schäfer!

Herzlicher Dank für Ihren Brief, aus dem ich leider zu meinem Ss-°-

vUerii ersehen musste, dass Ihr Mann wieder im Felde weilt. Möge ihn ein gütiges Schicksal vor allen Gefahren bewahren >.nd gesund -zu Ihnen und uns wieder zurückkehren lassen. Unsere besten Wünsche begleiten ihn auf

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allen seinen Wegen.

Wir freuen uns. dass es Ihnen und den lieben Kleinen gut geht. Sie werden Ihnen bestimmt grosse Freude bereiten. Es ist traurig, dass Ihr Mann das Wachstum seiner Kinder nicht miterleben kann.

Von seiner peise nach Rumänien hat Ihr Mann andeutungsweise Herrn Prof.RICHTER geschrieben und verschiedene seiner Eindrücke mitgeteilt. Wi ' nd überzeugt, dass er viel gesehen und noch mehr in sieh aufgenommen at. Möge er bald die Zeit finden, alle die neuen vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten.

Sie fragen nach der Buccinum-Arbeit und erwarten eine glatte Absage oder eine Zurückstellung auf bessere Zeiten. Leider müssen wir Sie nach der angenehmen Seite enttäuschen. Hoffentlich ist es uns vergönnt, Ihnen in einiger Zeit die Korrektur-Bogen zuzureichen.

Selbstverständlich soll Ihr Wunsch auf Überweisung des Betrages auf Ihr Postscheckkonto erfüllt werden. Der StadtSparkasse ist bereits eine entsprechende Mitteilung zugegangen.

Zu meiner freude höre ich, dass der Teppich endlich nach langer War­tezeit eingel : ufer. ist. Wir müssten dech wieder einmal an fragen, wie es