- ie Entlassungen uusspreohen t aber ignorieren - auf keinen Fall eine Weiterbesohäftigung. loh hatte mich ziocr für -den goldenen Mittelweg entschlossen , d.h. in Museum nioh mit meinen eigenen Arbeiten zu ds"- schäftigen und nebenbei noch die anfallenden Verwaltu .gsarbeiten, ohne indes in den Vordergrund si> treten oder Unterschriften su leisten , su erledigen. Nun bin ioh aber davon cbgekommen, nachdem man mioh auf die für die Senckenbergische Natur forschende Gesell, ohaft und. meine Person bestehenden Gefahren aufmerksam gerneoht hat. loh werde mich also der Arbeit „enthalten ”•
Es muß nun abßr irgendjemand im Museum sein , der sich der an fallenden Arbeit annimmt und. wenn nioht and.ers möglioh t einfach uner *= lerigt liegen läßt. Selbstverständlich stehe ich für eine Geraiung jede seit sur Verfügung.
Auf Grund unserer vor einiger Zeit erfolgten Rücksprache und der von Ihnen gegebenen Zusage hat Herr Prof,Marx Sie bis sur Sr» ledigung der über rüfung zun geschäftsführenden Direktor und zum Stell «= Vertreter ernannt. loh hoffe , dass Sie mit dieser Ernennung im Interesse der Erhaltung unseres ehrwürdigen ßenokenbergs einverstanden sind.
Es mußte irgendetwas nach dieser Richtung gesohehen s damit man nicht einfach uns , ganz fremde Herren für das Führen der Geschäfte herein «= Sitzt und vor allem , wenn Herrn Prof.Marx etwas pausieren sollte - was wir nicht hoffen wollen - einen I.Direktor uns ohne Beffagen vor setzt •
Die Gefahren sind groß , wir sind noch nicht über den Berg. Wi wissen nicht , was noch alles kommen wird.
Herr Professor Marx bittet Sief für die Dauer der Entlassung in Frankfurt bleiben zu wollen t damit Sie jederzeit erreichbar sind. Io kann mir denken 9 daß Sie über das Amt nioht erfreut sein werden i aber es gilt , Senc enberg über diese 'schwierige Zeit hinwegzubringen.
Mit beiten Grüßen und allen guten Wünschen
Ihr