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An das

Wagenbüro der Reichsbahn

z.H.Herrn Reichsbahnoberrat Dr.MERGET

Frankfurt a.M.

Sehr geehrter Herr Doktor!

Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie in der Angelegenheit des Mu= seums erneut belästige. Leider kann ich nicht persönlich vorsprechen,da ich durch eine mir ggstern zugezogene FassVerletzung ans Haus gebunden bir

Sie hatten die grosse Liebenswürdigkeit, uns bereits 3 Wagen zur Be<= förderung der Barackenteile von Oberscheld nach Hungen zu stellen. Soeben teilen uns nun die BUDERUSschen Eisenwerke, Leicltbaustoffwerk Oberscheld Mit, dass bei der Berechnung leider ein Versehen unterlaufen sei. Anstatt U sind 11^Bahnwagen nötig.

' Ich wäre Ihnen sehr zu Dank verbunden, wenn Sie uns durch die Gestel­lung der Wagen^die Durchführung der von der Gauleitung geförderten Bau­massnahmen ermöglichen würden. Im Hinblick auf die Schwierigkeit des Ab­transports von Hungen zur Baustelle bitte ich uns je Woche 3 Waggons stel­len zu wollen.

In der Hoffnung, durch den Überbringer dieses Schreibens einen zusa­genden Bescheid zu erhalten und für Ihre verständnisvolle Unterstützung nochmals besten Dank,

Heil Hitler!

Doz.Dr.Rauling