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1. Oberpräparator KOPP, seit 1907 im Museum, einer der besten Dermo- plastiker in Deutschland. Er hat die von allen Fachgenossen, be­sonders von dem weitgereisten Prof. Heck als erstklassig anerkann­ten Lebensgruppen. aufgebaut. Ausserdem führt er die laufenden notwendigen Arbeiten* der Zoologischen Abteilung durch; daÄ Präpa­rieren und Haltbarmachen von eingelieferten Tieren, das Aufstellen von Stücken für die Schausammlung, die Pflege der Präparate der ForschungsSammlung. Selbst die dringendsten Arbeiten zur Erhaltung unersetzlichen Forschungsgutes, erst recht aber eine KeuaufStellung von Tieren für die Schausammlung oder'gar der Yi/'iederaufbau der lebensgruppen sind*uns ohne Kopp unmöglich, ja sogar die Wiederin­standsetzung der bereits ausgestellten, aber bei«den Transporten oder in den z. T. ungeeigneten Ausweichlagern unter Feuchtigkeit, Hitze oder Kälte beschädigten Tiere ist ohne Kopp nicht durchzu­führen. Es muss hierbei'auch berücksichtigt werden, dass der zweite Oberpräparator Koch im vergangenen Jahre verstorben, ein Schüler von Kopp in Italien gefallen und ein zweiter von der deutschen Wehrmacht noch Anfang 1945.als«wehrdienstuntauglich ent­lassen worden ist, seinen Dienst bisher noch nicht aufgenommen hat und wahrscheinlich niemals mehr aufnehmen kann.

Dermoplastiker gibt es in Deutschland nur ganz wenige und nur an den allergrössten Museen. Damit ist die Zahl der vorhande­nen Präparatoren an und für sich bereits sehr klein, und dass damit die wirklich erstklassigen Kräfte im wahrsten Sinne mit der Lupe zu buchen sind, dürfte ohne weiteres verständlich sein. Der beruf eines Präparators stellt hohe Anforderungen an anatomische, zoologische und botanische Kenntnisse, erfordert grosse Fähigkei­ten im Malen, Modellieren, Zeichnen, Beherrschen der Methoden für Präparation von Tieren und Haltbarmachdn von- Pflanzen (die von Kopp z. T. selbst erarbeitet wurden), Gerben, Sichern, Erhalten von zoologischen Sammlungen, ganz zu schweigen von besonderem technischen.Verständhis für Schreiner- und Schlosserarbeiten.

Darüber hinaus ist das Sezieren (das Herausholen der feinsten Knöchelchen in mühsamer Arbeit) von Kadavern, die bereits in Verwesung übergegangen sind, eine höchst unangenehme, ja sogar durch das Leichengift lebensgefährliche Arbeit, zu der sich nicht jeder bereit findet. ;

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Der Techniker FPlIEDRICH SCHOLL ist bei den mannigfaltigen tech­nischen Museums arbeiten wegen der Vielseitigkeit seiner Fertig­keiten unersetzlich. Beim Aufbau der Lebensgruppen, bei dem Aufst eilen der fossilen Tiere hat er unschätzbare Dienste geleistet.

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