L. Da eine taxonomische Arb it nicht im Zusammenhang gelesen, sondern schnell nachgeschlagen werden soll, müssen die Beschreibungen möglichst schematisch denselben Rahmen zeigen. Di Merkmale und die Bezeichnungen dafür sollen in derselben Reihenfolge!'und demselben Wortlaut wiederkehren, damit m n sofort sieht, was gleich und w s verschieden ist. In Ihren Beschreibungen fehlt manchmal das sonst (mit gutem Recht) an den Kopf gestellte Wort »Beschreibung». Ich bitte das zu ergänzen.
7.Die Rubrik Systematik mochten wir wie auch sonst Beziehungen nennen, da si: ja den Abschnitt »Raport et differents» {durchaus ent- s rieht. Man erkennt dann, dass man hierin die Differential-Diagnose findet.
8. Wo.es Ihnen mog ich ist, sollten Si» durch ein Schriftenverzeichnis die Seiten-Zahlen der Arbeiten":-an^eben. Dadurch;.wird dem Leser eine unnütz- Mühe abgenommen (vgl. Einführung Seite 44-46).
9* Das Manuskript wechsLQt bei der Abkürzung der Person^n-Namen. Wenn gekürzt wird, sollte das immer in fester Form geschehen. Bei kurzem Kamen lohnt siel die Abkürzung überhaupt nicht. Kok. (mit Punkt) erfordert praktisch den gleichen Raum wie Koken. Auch Schubert sollte man nicht abkürzen. Das Genitiv-s durch A ostroph vom Kamen trennen ^( Koken ’s),damit man Michels und Michel’s unterscheiden kann.
10. Die Auszeichnungen der Lettern (kursiv, Kapitälchen) fehlt hier und da. Eine solche Unterlassung kostet aber den Neusatz der ganzen Zeile. Am bequemsten: den Autornamen gleich mit Kapital eben tippen.
11. Da die Maschine immer einen Strich hat, der Setzer aber Gedankenstrich und Bindestrich unterscheiden muss, ist der Gedankenstrich durch zwei Striche zu tippen oder mit der Han i als langer Strich zu ziehen.
12. Vgl. genügt (statt vcrgl.).
13 . Tafelangaben st ts in indischen Ziffern, auch wenn in der angeführten Schrift römische angegben sind.
14. Die Gründe für die Schreibweise Palaozon haben wir geprüft, behalten jedoch die international eingeführte Schreibweise Paleozän bei, abgesehen davon, das. auch ■hil.Iogisebe Gründe für dis Schreibweise ^orgebracht worden sind,
15. inc. sed. ohne Klammern.
16. Es ist besser, auch Ot„l. (vgl.S.34) auszuschreiben. Im Text braucht diese Bezeichnung nicht gesperrt zu werden.
17. Professor Reuling macht mich auf Grund siner rumänischen Reise darauf aufmerksam, dass di Zuordnung der Schichten zu Buglow, Torton, Sarmat unsicher ist und sich ändern kann. Dadurch würde ^ch Ihre Arbeit bald als veraltet ers heinen können. Es liegt in Ihrem Interesse, die taxonomische Anordnung durchÄuführen, dafür aber am
Sc? luss in -~iner gemeinsamen Tabelle die Verteilung auf die z.Zt als Buglow, Tortun, Sarmat aufgef assten Schichten in einer zusammen fassenden Übersicht darzust-1.1 en.
Ich habe die Gründe für die z.T. kleinen Äusserlich^eiten ^n meiner Einführung klar» gelegt. Ich h ffe, dass Sie dies nicht als Besserwisserei auf fassen, sondern rur als technische H Ifsmittel, die Ihrer Arbeit nutzen. Die dazugehörigen Tafeln sind b-reits in Vorbereitung.
D‘r Satz kann also s hr bald begingen.
Mit freundlichen Grössen
Ihr