Viele unserer Mitglieder sind gefallen, Gestorben, ausgebombt oder nun entlassen. Wie alles werden wird, weiss ich nicht. Aber auch hier gilt es, nach- dem Grundsatz zu handeln: »Kommt Zeit, kommt Rat»!.

Um den Tauschverkehr mit Amerika und Sngland einschliesslich der Dominions, wieder in Gang zu bringen, haben wir alle Hefte zusammen« gestellt und verpackt. Die Pakete liegen als riesiger Stapel zum Abholen bereit. Ich nehme an, dass dies bald erfolgen wird, da be­reits vor einiger Zeit ein Zoologe des Britischen Museums in London im Auftrag des Foreign Office vorgesprochen hat. Ferner hat auch eine ganze Reihe amerikanischer v Kol1 egen nach den während des Krie­ges erschienenen Veröffentlichungen gefragt und sich nachndem Weiter^ erscheinen erkundigt.

Die Arbeiten an unserem Gebäude habe ich Gott sei Dank auch in Gang bringen körnen. Der gesamte Schuttetwa 1000 cbm ist bereits herausgebracht worden und türmt sich als riesig© Berge um das GeÄ« de auf. Ein Teil des Daches ist bereits wiederhergastellt,z.Z.isn das Dach der Strassenfront in Arbeit. Seit heute wird an dem Glas­dach des Lichthofes gearbeitet. Al 1 erdingsfehlt es hier an Glas,Neue Mauern wurden in den einzelnen Stockwerken eingezogen, um sichere Abstellräume für die Sammlungen zu bekommen. Trotz eifrigster Hin­gabe geht alles nur äusserst langsam vor sich und dieses Sehnefebaa« tempo liegt meinem Temparament garnicht.

Auf eine weitere gut nachbarliche Zusammenarbeit hoffend, verbleibt mit herzlichen Grüssen