frischem Fleisch uni anderen Lebensmitteln, die sie len Damen Peteler von len Verwandten bringen sollte.

Ich hatte Fräulein Wolfart beauftragt, bei Werner zu hinterlassen, lass man sofort Bescheid gebe, wenn der Wagen da sei, weil sie die Liste der mitzunehmenden Sachen hatte.Dass Herr Scholl auch eise Liste hatte, wusste ich nicht.

Als dann Herr Scholl kam und mich sah, war er sehr erstaunt; er habe angenommen, ich sei in Frankfurt, denn er wisse nur, dass meine Mutter in Oberlais sei. Der Lastwagen sei beschlagnahmt und er habe nur mit Mühe einen kleinen Lieferwagen bekommen. Meine Mutter hätte er bestimmt geholt und wenn es mit einem Personen-Wagen gewesen sei. Was also tun? Da der Fahrer am Nachmittag noch nach Laubach wolle, müsse man sich sehr eilen. Umpacken konnte ich nicht, die Sachen von Prof. Mertens konnten nicht alle mitgenommen werden, sodass sowieso noch ein Lastwagen kommen muss, sobald es möglich ist. Also sage ich: Wir nehmen das Wichtigste von Prof. Mertens mit, die Schreibmaschine von Prof. Kräusel, die repariert werden muss und unsere Sachen. Dass nun ausgerechnet das Unwichtigste von Prof. Mertens mitgekommen ist, bedauere ich, kennte es aber nicht wissen. Hier- möchte ich noch einflechten, dass auf dem Wagen auch eine grosse braune Kiste stand, sie weder uns noch Prof. Mertens gehört. Bei ge­ringerer Hetze und trockenem Wetter hätte bestimmt noch mehr mit­genommen werden können, mindestens 2-3 Kisten. Meine Mutter wurde im Führerhaus, das keine Fenster hatte untergeracht und wir andere ren sassen eng zusammen auf dem Gepäck.

Die Fahrt verlief ohne Zwischenfall; in Bobenhausen ging der Fahre: einmal heraus und sah etwas nach, doch sprang der Motor sofort wieder an. In 2 Stunden, um ^12 Uhr waren wir in£ unserer 'Wohnung und Herr Scholl fuhr dann gleich mit dem Wagen weiter. Unverständlich ist mir, wieso er nachmittags um ^4 Uhr auf der Kaiserstrasse unterwegs war, eine Auto-Reparatur-Werkstät te zu suchen. Auch sind wir von Oberlais auf dem ßirekten Weg, ohne einen Umweg, nach der Paul-Ehrlich-Strasse gefahren.

Dass ich meinen Schwager mitfahren liess, war durchaus angebracht, denn er hatte sich bei dem Sturz tatsächlich eine Rippe gebrochen, wie die am Freitag (21.) gemachte Röntgenaufnahmi zeigte und musste bandagiert werden.

Fräulein Wolfart fristlose Entlassung anzudrohen, wenn in Oberlais etwas an dem Material passiert sei, ist abwegig,denn

1. hat sie am 20.morgens geheizt und am Nachmittag sollte Prof. Mertens zurückkommen. Zudem hat Frau Mertens uns gegenüber ge^. äussert, dass es nichts schade, wenn bei nicht zu kaltem Wette ein Tag nicht geheizt werde.

2. sind die lebenden Tiere Privat-Eigentum von Prof.Mertens, das , wir selbstverständlich jederzeit gerne pflegen, ohne aber eine Verantwortung zu übernehmen.

3. das im Saal Werner durch Feuchtigkeit gefährdete Museumsgut muss bald nach Frankfurt, konnte aber auf dem kleinen Wagen nicht zusammen untergebracht werden und besonders gefährdetes Material (Prof.Mertens erwähnte kleine Schädel) kann bei ei­nigem guten Willen vorübergehend in dem geheizten Arbeits­raum untergebraeht werden.

4. die Bücher nahm ich absichtlich nicht mit, weil es so goss, Prof.Mertens sowieso nach Oberlais wollte und wie ich durch die Beschaffung des Brehm gezeigt habe, sind sie mindefefeans teilweise in Frankfurt erhältlich.

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übeWPflicht Vergessenheit und dergleichen zurückweisen. Ich habe mich stets für das Museums als Ganzes mit all meiner Kraft ein­

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