Ihren Vorschlag hinsichtlich der Gedenkworte und Nachrufe werde ich mit Herrn Prof.RICHTER besprechen. Ich nehme an, dass der Text

in Ihrem Sinne umgestellt wird.

Wegen der Zeitschrift »Archiv für Molluskenkunde» werde ich auch mit Prof.RICHTER sprechen. Ich bin mit Ihrem Vorschlag auf Binden der Jahrgange 1905 - 1941 vollkommen einverstanden. Ich gehe sogar noch weiter und werde Herrn Prof, vorschlagen, auch die alleren B&nde, soweit vollständig vorhanden, für Ihre Bibliothek einbinden zu lassen. Unser Augenbmerk kann, soll, ja muss auch fürderhin darauf gerichtet sein, die Lücken auszufüllen.

Herr Dr.SCHÄFER hat jetzt mit dem Ordnen der Eier4?und der Bal^^

Sammlung begonnen, nachdem Herr Prof.GIERSBERG bereits die Raubvogel

mit

geordnet hat. Herr Dr.HENRICI-Rendel hat xssk seinBrFrau auf Einla­dung von Prof.GIERSBERG die Sammlung und das Museum besLbhtgtzt und war von den Fortschritten in allen Abteilungen seit seinem letzten Besuch überrascht. Herr Dr.SCHÄFER wird nun von Herrn Dr.HENRICI an= geleitet, wie man' die Eier zu pflegen und zu behandeln hat. Somit ist endlich auch einmal etwas für diese Abteilung getan worden. Die Stadt Frankfurt hat uns zur Anschaffung von Schränken einen Betrag zur Ver­fügung gestellt; allerdings ist bei der Bekanntgabe in den Zeitungen aus der Schule geplaudert worden. Es wurde nämlich hierbei gesagt,^ dass diese Zuverfügungstellung gegeben werde im Hinblick auf die

Schenkung und Stiftung der berühmten Eier-Sammlung von Herrn Dr.HEN= RICI. Sie können sich denken, dass danach alle Hebel in Bewegung ge= setzt werden mussten, um Herrn Dr.H. über das Zustandekommen dieser Indiskretion aufzuklären.«Sein Besuch im Museum und die vorgesehene Neuordnung der Vogelabteilung ziehen hoffentlich die endgültige Sehen kung der Eier-Sammlung nach sich.

Sonst für heute nichts Neues! 1

Mit den besten G**üssen und Heil Hitler!

Ihr