Keller weissen lassen können. Der Durchbruch zu dem 1939 faltig» gestellten Fischkeller ist auch bereits getätigt.

Von dem grossen Raum (ehemalige wissenschaftliche Sammlung Prof.Dr.MERTENS,III.Stock) ist durch Ziehen einer Wand ein Zim­mer abgetrennt worden und wird zur Aufstellung von neuen Vogel­

schranken Verwendung finden.

Das Ifcaehodon hat seinen Platz im Lichthof verlassen und steht in der geologiscb-paläontologlschen Schau-Sammlung, wo bereits die Donnerechse, Mastodon usw. unterMbracht-sindV Ich fürchte allerdings, dass alles noch einmal in Bewegung kommt, da nun end­lich Herren vom stadt.Bauamt sich der Sache angenommen haben und

ein Abstützen der Decke für unbedingt notwendig erachten.

Heute lief Ihr Brief vom 28.6.41 ein, worin Sie um einen Antrag beim Kulturamt betr. Beurlaubung der Lehrer baten. Ich kann Ihnen zu Ihrer Beruhigung mitteilen, dass ich Sofort nach Erscheinen der Zeitungsnotiz mit den zuständigen Herren am Kulturaiat gespro­chen habe.

(Beim kulturamt lag zu diesem Zeitpunkt noch gar kein Entscheid des Ministers vor. Die Zeitungen waren also schon früher unter« richteti) Der Antrag ist nach Rücksprache mit Stud.Rat BUSCH*. MEYER, Prof. PETRY, Dr/KEMMERZELL, Frl.BEN.GLER, Lehrer WEYLAK# sofort gestellt worden und wird vom Kulturamt in unserem Sinne erledigt werden. Ich freue mich, dass damit eine Arbeitsleistung ermöglicht wird.

Gestern erhielten wir ein Schreiben betr,der Molluskcnsammlung

eines Herrn DREIER in Wiesbaden, Die Sammlung soll uns früher ein

mal angeboten worden sein und wir sollen Interesse dafür gezeigt

haben. Wissen Sie darüber Bescheid? Ich wäre Ihnen für eine kurze Mitteilung dankbar.

Ich freue mich, dass Sie noch in Norwegen sind und wünsche Ihne: auch für,die Zukunft alles Gute. ''

Mit besten Grüssen und Heil Hitler!

Ihr