Gefreiter

Dr.Adolf ZILCH Feldpostnummer 20906

13. 4. 42

Lieber Herr Zilch!

Ich bestätige den Empfang Ihres Briefes vom 2.4.42. Den beige« legten Brief von PFEIFFER ^Cassel habe ich mit grossem Interesse gelesen. Ihre Mutmassung, dass er über seine Sammlung bereits eine Verfügung getroffen habe, kann ich aus dem Inhalt nicht herauslesen Der von Ihnen unterstrichene Satz »Ich hatte so gehofft, mit WÄCHILER 1938 oder 1939 noch einmal hinausziehen zu können und die AufSammlungen zu ergänzen, allmählich werde ich aber zu alt dazu. Umsomehr würde ich mich freuen, wenn mit seiner Hülfe jüngere Kräf­te hinausgehen und nachholen könnten, wozu die kurze Reise von mir in 1937 nicht ausreichte* Ich habe bereits Vorsorge getroffen, dass im Falle meines zu frühen Todes die Museen helfend eingreifen könne Es wäre fein, wenn dann auch Sie mal hinausziehen könnten, denn ich merke immer mehr, welche grosse Bedeutung es doch hat, dass Zoologe an Ort und stelle Eindrücke gewinnen, die es vielfach erst ermögli« chen, die richtige Einstellung zu Problemen zu gewinnen, die sich stellen. » bezieht sich auf den vorhergehenden Teil,, in demer von Reisen spricht. Ich kann die Sache nur verstehen, dass er in An­betracht seines Alters nicht mehr selber|hinausgehen kann bezw.will

für die

einen gewissen

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und zu diesem Zwecke

Museen ausgewor

fen hat, die sich zu diesen Arbeite#' 'bereit erklären. Hierzu gehö­ren auch wir und damit vor allen Dihgön Sie. Ich glaube sogar, das;