fälle für das spätere Leben sehr lehrreich. Man lernt bei^solchen Gelegenheiten die wahren Freunde und die Menschen, auf die man sich unter allen Umständen^ bedenkenlos, verlassen kann, kennen. Und diese Erkenntnis hilfteinem übbr*die Enttäuschung hinweg. Ich hoffe,dass auch Sie über diese schlechte Erfahrung hinwegkonmen.

Herrn Deuse habe ich Ihre Grüsse und Ihren Dank übermittelt. Br wünscht Ihnen alles Gute und sieht Ihrem Brief mit Freude entgegen.

Wegen Ihres Diploms hatte ich vor längerer Zeit bereits einmal beim Dekanat angefragt. Ich habe sofort nochmals mit Herrn MÜLLER gesprochen und erfahren, dass der Dekan, Herr Prof.NACKEN,noch zur Erholung Weg sei und die Diplome noch nicht unterschrieben seien.

Er hofft, dass dies bis zum 15.10. geschehen ist "das Diplom nach Vollzug der Unterschrift^sogleich zuzustellen. Ich werde es hach Erhalt Ihnen sofort züleiten bezw. wird es von H e rrn "DEUSE erledigt werden, da meine Tage in" Frankfurt gezählt sein dürf* ten.

Vor etwa Z Wochen frug die* Dresdener Bank wegen der Überweisung des Betrages von RM.500.- an. Inzwischen haben wir nichts mehr da­von gehört. Die Angelegenheit wird wahrscheinlich noch zur Prüfung vor!legen. Für die Überweisung des Betrages sage ich Ihnen im Namen der S>NG. besten Dank. Sowie der Betrag eingeht,geht Ihnen eine Nach rieht zu.

Ich habe geb^^n,

Sollte ich noch irgend etwas für den täglichen Gebrauch unter Ihren Sachen finden, so wird dies Herr Deuse durch Postpaket an | Sie absenden. Auf Befragen meinte' allerdings Herr Deuse, dass nicht Derartiges mehr vorhanden sei

Ich wünsche Ihnen weiterhin 'gesundheitlich alles Güte und hoffe, dass Sie sich bereits dort so wohnlich eingerichtet haben, um im Winter bei behaglicher Wärme "an Ihren Lieblingsaufgaben arbeiten zu können.

Mit besten Grossen ' Ihr V ^ a