Herrn
Dr.E.A. SCHMIDT Montana s.Sierra /Schweiz
Hrinerhus
8. 10. 41
Sehr geehrter H e rr Schmidt!
Haben Sie besten Dank für Ihren Brief vom 1.Oktober, den ich sogleich noch beantworten will.
Vor einigen Tagen hlff DELLIEHAUSEN wegen das Abtransportes Ihrer Laschen an Prof.RICHTER geschrieben. Herr DEUSE hat mit dem Vertreter von Delliehausen verhandelt. Die Sachen werden nach dem 15. verpackt. Die Steine werden ordnungsgemäss von H©rrn DEUSE verpackt, da die Firma diese Arbeit nicht übernehmen wollte.
Der Packer hat sich für Dienstag nächster Woche angesagt 9 sodass also heute in 8 Jagen alles fertig sein dürfte.
, Bereits vor längerer Zeit.habe ich an die Deutsche Geologische Gesell« Schaft und an die Geologische Vereinigung schreiben lassen und um un= ^(pitteibare Übersendung der Hefte an Sie gebeten. Sie werden also dem=
. .nächst die. ersten Hefte erhalten.
Sie. haben mich, leider vollkommen falsch verstanden. Ich habe mich in keiner Weise betroffen gefühlt. Es tut mir leid, dass ich mich so unklar ausgedrückt habe und Sie somit auf diese Gedanken kommen konnten. Es ist natürlich allzuoft ,der Fall, dass man in guten Zeiten ausgenutzt wird,-viele Freunde hat und in. schlechten Zeiten von diesen keine Hilfe . bekommt und gänzlich allein steht. Eine Erfahrung, die auch ich nach dem Tode meines Vaters gemacht habe. Die Ratten verlassen alsdann sehr
schnell das sinkende schiff. Aber in den meisten Fällen sind dies Zwi«