Ernst Schmidt

Montana/s.Sierre, den 9.XI.41 Les Bluets.

Sehr geehrter,lieber Herr Doktor Heuling!

Ich. bestätige mit herzlichem Dank den Erhalt Ihrer l.Zeilemx vom 31.v.M., ein gleichzeitiges Schreiben von Herrn Prof. Richter (das ich später, soweit der gExxjaMiixhHxInhalt persönlicher Natur ist, noch ausführlich beantworten will), erwi­dere den Gruß von-Herrn Dönni; ferner danke ich für die Übersen­dung der Zeitschrift DGG und Rundschau, womit beides vollständig in meinem Besitz ist, für die Übersendung weiterer Sonderdrucke (hauptsächlich Arbeiten von Prof.R.) und der Bilder zum Briefe Heidrich.

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Ist eigentlich inzwischen eine Sendung von Dr. Boucek eingegangen, wie er sie mir in seinem Brief angekündigt hat? Ich hätte das gerne gewußt, da± ich ihm in der nächsten Zeit entspre­chend antworten müßte.

Das Diplom ist bis zum heutigen Tage nicht in meine Hände gelangt. Vielleicht ist eine postamtliche Rückfrage möglich, so- ferne zur Zeit des Eintreffens dieser Nachricht noch nichts über den Verbleib bekannt sein sollte.

Die Dresdner Bank teilt mir mit, daß der in Präge stehen­de Betrag, dessen Preigabe durch die Devisenstelle Sie mir bereite ankündigten, nunmehr an die Gesellschaft zur Auszahlung gelangt sei. Würden Sie bitte so gut sein mir eine Abrechnung zugehen zu lassen, aus der ich die Druckkosten-rBeiträge für die über die Freiexemplare hinausgehenden Sonderdrucke, Ihre gesamten Versand- und Briefwechselkosten, usw. ersehen kann - vor allem um zu wis­sen wie weit der zur Verfügung gestellte Betrag ausreicht.

Die Fa. Delliehausen hat mir vor einiger Zeit mitgeteilt, daß ich für die Transportkosten weitere 300,- RM (als Höchst-und Garantiesumme) freigeben lassen solle. Ich kann dies jedoch nicht sondern werde Ihnen gemäß einer Zusage von Herrn Prof. R. größere Beträge zur Verfügung stellen und Sie ausdrücklich ermächtigen daraus - unter Ex unmittelbarer Einholung allfälligsx erforder­licher Genehmigungen-Zahlungen im Inlande vorzunehmen. Außer dem Jh, E's fri der Anlage genannten/ein^Bptrag von ?-^00,- R M wegen dessen Sie ^jv'sich bitte an Frau Simon wenden mögen, die ich kürzlich entspre- chend benachrichtigt habe.

Unter gleichzeitigem AxgskHi herzlichen Dank für das freundliche Angebot von Herrn Prof, R., das ich dahin verstehe, daß er sich bei Übereignung, an die Gesellschaft um die Auszahlung des Betrages bemühen will (selbstverständlich unter Erstattung aller entstehenden Kosten und aufgewandter Zeit) , trete ich in der Anlage (s.oben) die Forderung an HeVrn B. in Höhe von 800,- RM. ab. 200,- RM sind im Januar bereits an mich zurückbezahlt worden. Über die Einzelheiten des Vorgangs ist Herr Prof.R. vor­aussichtlich ausreichend unterrichtet.

Wenn es Ihnen möglich sein sollte/aaraufhin die von Dellie hausen geforderten Beträge mir zunächst zu kreditieren, so wäre ich Ihnen für die Ladurch ermöglichte Beschleunigung, des Abtrans­portes zu größtem Dank verpflichtet. Ich schreibe wahrscheinlich nicht mehr direkt an D. und möchte Sm^Üeshalb bitten sich mit diesem fernmündlich entsprechend in Verbindung zu setzen.