" 3) Frau Simon werde ich in den nächsten Tagen ersuchen,
sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen und Sie genauestens auf dem Laufenden zu halten. Von Herrn Simon habe ich übrigens vorgestern einen sehr lieben Brief erhalten, den ich hoffentlich bald erwidern kann.
4) Ich hoffe Sie, sowie Herrn leuse.im Besitze meiner
Briefe vom 12. bezw. 14. ds. M. Ic^thabe mich sehr gefreut, daß Herr Deuse das,Bad als 6-eschSnk angenommen hat und hoffe, daß es ihm noch wirklich gute Dienste leisten möge. Falls es nicht aus triftigen 6-runden unmöglich sein sollte, wollen Sie mir bitte den erforderlichenDruckkostenbeitrag im Sinne meiner letzten Briefe mitteilen. Das soll keinen Iviißtrauensantrag bezgl. der Verwendung von Mitteln bedeuten; ich möchte Sie lediglich bitten, mir durch eine entsprechende nicht zu geringfügige Unterlage die Rechtfertigung meiner Ausgaben gegenüber meinem Vater zu ermöglichen, sowie die darauf beruhende Bereitstellung weiterer Mittel ihr
5) Die von mir seinerzeit der Luxemburgischen Post genannte Adresse ist leider ohne mein Verschulden inzwischen durch eine! Verordnung aufgehoben worden wenn ich eine diesbezügliche Nachricht meines Vaters richtig verstanden habe. Wohin die an diese gerichtete Post jetzt weitergeleitet wird, ist mir unbekannt, ^ I hoffentlich führen die Nachforschungen zu einem Ergebnis. Ich ‘befürchte immer, daß mir einmal irgend jemand Mißgünstiger Schwierigkeiten wegen der Führung des Titels bereiten könnte. Ist das Diplom an meinen Vater gegangen, so kann es in Bälde hier eintrefj fen - falls dieser es überhaupt nachsendet. Ich gebe Ihnen dann sofort Nachricht.
6) Herrn Bretz werde ich verständigen- der Apfel
sauer.
7) Ich werde auch weiterhin nicht unterlassen,Ihnen Ihre liebenswürdige Hilfe zu verdanken. Wäre sie etwas Selbstverständliches, wie Sie meinen, dann verstehen ich nicht, warum sich k mancheiner so energisch gesträubt hat,auch nur annähernd wie Sie zu handeln.
6) Ob ich reisen kann ±x± bezw. ob es zweckmäßig und aussichtsreich ist, steht noch nicht fest. Ich hatte meinen Vater angefragt, ob er zu Weihnachten zu mir kommen könnet doch hat er in seiner Antwort diese Angelegenheit ganz unberührt gelassen- Sie erhalten jedenfalls eine Mitteilung über die allfällige Entscheidung. >
Seien Sie herzlichst gegrüßt von
Ihrem dank,