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Dr. Ernst Schmidt

Montana/s.Sierre, den 29.XI.41 Les Bluets.

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Sehr geehrter, lieber Herr Dr.Reulingl

Ich danke Ihnen herzlichst für Ihre liehen Briefe vom 8., 12., 19. und 20. ds.M.

1) ln der Angelegenheit der Möbel schein^allerdings nach den Nachrichten (z.T. Telegrammen),die mir Delliehausen zugehen hat lassen,neuerliche Hindernis se und Verzögerungen aufgetreten zu sein. Es handelt sich dabei immer wieder um die Sachen unter a), die angeblich nicht auffindbar sind. Dazu habe ich Delliehau­sen bereits mindestens viermal (das erste Mal vor weit über einen] Monat!) m±±x etwa wörtlich folgendes mit stellt: Der Herr mit dem er Rücksprache genommen hat, weiß .wo die Sachen sindxHKÄ. Warum er über den Verbleib keine Auskunft gibt, ist mir unbekannt und unerklärlich; ich würde mich daher zu einem späteren ZeitpunI an dem ich das wieder persönlich tun kann,der notwendigen Rechts­mittel bedienen. Er, Delliehausen, solle keineswegs deshalb den Transport verzögern oder gar ganz aufhalten; alle späteren Mehr­kosten gehen eben zu Lasten des Schuldigen. Nun scheint offen­bar der Auftrag in dem verminderten Umfange für D. nicht "inter- essant^zu sein, wofür aber kein Verschulden meinerseits vorliegt. Ich möchte jedenfalls unter keinen Umständen auf meine Sachen verzichten und bitte Sie noch einmal so liebenswürdig® zu sein und eine endgültige Absendung des Vorhandenen umgehend und mit äußerstem Nachdruck zu veranlassen. Da mir keine wie immer gear­tete Auskunft oder gar Hilfe möglich ist, erübrigen sich auch dit ständigen Rückfragen D!s, die nur Mosten verursachen, vollständig

Die Eirma Weiter (nicht Wolle) in Luxemburg, sowie Welti-Eurrer in Zürich sind mittlerweile unterrichtet, mit der letzteren werde ich in den nächsten Tagen auch noch persönlich Rücksprache nehmen.

2) Das von BOUÖEK übersandte Material bitte ich nicht

schlämmen zu Lassen. Ich möchte unter allen Umständen die makros­kopische Beschaffenheit sehen, außerdem schlämme ich mit ganz anderen Methoden. Wollen Sie mir - wenn noch möglich- £&Le Kiste mit den übrigen Sachen schicken. Andernfalls bitte ich die Sacher aufzubewahren und mir auf gelegentliche Nachfrage später einmal zuzusenden, wenn ich wirklich arbeiten kann. Dasselbe gilt für das Devon-Material von 06s, soferne Herr Prof.Richter mir das­selbe zur Bearbeitung anvertrauen will/ Auch dieses

wäre nicht zu schlämmen >