Fräul9 £Uselotte Pistor

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Rlg./Do.27

28 . 1 . 42

Sehr geehrtes Fraulein Pistor!

Haben Sie besten Dank für Ihren Brief, über den wir uns all© besonders gefreut haben. Wir haben beim Ausbruch der Feindselig­keiten auf dem Insel«2^ände oft an Franz und sein Ergehen gedacht. Wir freuen uns mit Ihnen, dass es ihm gesundheitlich gut geht und er sich in bester Stimmung befindet. Hoffentlich wirder bald von den vorrückenden Japanern befreit, wenn ihn die Engländer bezw. Holländer als bester öl-Fachmann und Kenner der Lagerstätten nicht mit wegschleppen.

Gott sei Dank, dass Ihre Schwester und die Kinder in Japan bei den Deutschen gut aufgehoben sind, und sich nicht gerade bei Aus­bruch des Krieges auf der Fahrt durch Russland s^rtrir befanden. Hofe fentlieh ist Franz von dem Aufenthalt seiner Familie unterrichtet, damit er sich über deren Schicksal nicht unnötig aufzuregen brauch

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir auch weifeerMn eine kurz< Nachricht zukommen Lassen würden.

Mit nochmaligem Dank und freundlichen Gmüssen

Ihr

Doz Dr. Reul irig