grossen Teil über 6 5 Jahre, vorhanden. An jungen Hilfskräften ha» ben wir noch 3 weibliche Lehrlinge, die uns in allen Abteilungen des Museums und bei allen Vorkommenden Arbeiten helfen. Von Ferdi habe ich vor einigen Tagen eine Nachricht erhalten. Er bedankt sich für die Zusendung der Sonderdrucke und teilt mir hierbei mit, dass er verwundet worden war. Ich hatte darüber garnichts erfahren. Seine Anschrift lautet: Kriegsverwaltungsrat Dr.Ferdinand TRUSHEIM, Feldpost-Nr.:30 116 .

Dr. SOLLE-,i'st seit einigen Monaten als Wehrgeologe tätig. Die An­zahl der Studenten, meist Studentinnen, ist natürlich stark abge= sunken. In diesem Winter können einige Studenten, von der Wehr^^^ macht beurlaubt, ihr Studium fortsetzen. Ich selber werde die längs Zeit zu Hause gewesen sein. Seit 6 Wochen ist meine Umstellung gekündigt worden, und ich habe meinen Bereitstellungsschein er­halten.

Ich freue mich, dass Du in den nächsten Wochen wieder auf volle Touren kommen wirst. Ich wünsche Dir für Deine Arbeiten vollen Er­folg. !

Zum 60. Geburtstag vom Chef ist nichts gemacht worden. Du kennst ja den Standpunkt von Prof.RICHTER. Er hatte sieh alles verbet^p und mir das Ehrenwort abgenommen, bei Anfragen keine Auskunft zu erteilen. An diesem Tage habe ich an unseren Überfall am 7»H»31 gedacht. 10 Jahre sind seit diesem Tage vergangen. Alle die damals mit dabei waren, sind in alle Winde verstreut, die Verbindung durc den Krieg abgerissen. Von Fran habe ich überhaupt keine Nachricht erhalten. Ob er noch in Java interniert ist? Weisst Du- eigentlich, dass SCHERTZ lang langem schwerem Leiden in Davos verstorben ist? Nach MATERN der Zweite, der an einem Lunigenleiden verstorben ist. MAUZ ist bei der Organisation SPEER und hilft beim Umbau und Aus­bau der Reichshabptstadt. REIKHEIMER ist auch gestorben. An was,