In diesem Falle war es möglich, die Erde in mühsamer Arbeit durch enge Gange usw. aus dem Haus zu bringen. Sc wurde unter Mit« nutzbarmachung der niemals in Wirksamkeit getretenen Heissluftkam« mern folgende Raume gewonnen:

1. Unter dem Geschäftszimmer

2. Unter dem kleinen Horsaal

3. Unter der Wohnung vom Hausmeister

Hach vollständiger Ausschachtung wurden die Wände abgespitzt, verputzt und geweisst. Gestelle wurden unter möglichst vollstän­diger Ausnutzung des Raumes gebaut und hierauf die Präparate abge« stellt.

Die Alkohol-Präparate der Mollusken-und der Insekten_Sammlung wurden unter dem Geschäftszimmer aufgestellt.

Unter dem kleinen Hörsaal hat unter Hinzufügung der ehemaligen Lehrsammlung Herr Prof.MERTENS sein Reich aufgeschlagen.

Inter der Wohnung von BURKARBS ist die'Sammlung der vergleichen­den Anatomie und die grosse Fisch-Sammlung untergebracht.

Überall sind gleich Arbeits-Plätze eingerichtet worden (Wasch­becken usw.) sodass in diesen Räumen auch gearbeitet werden kann. Auch nach dem Kriege wird die Sammlung an diesem Platze verbleijgpi. Der Krieg hat uns also in diesem Punkte vorwärts und weiter gehol­fen, die rauhe Wirklichkeit uns zu diesen Bau^Arbeiten gezwungen.

Hach meiner Rückkehr habe ich ti« noch die anderen Raum© auf allfällige Ausnutzung untersucht und noch weitere Möglichkeiten ge­funden. So wurde der vorhandene und sehr niedrige Kistenkeller um i.25 m tiefer gelegt, sodass heute ein Raum von 2.50 m Hohe ent­standen ist. Desgleichen ein daran sich anschliessender Hebenraum, der durch einen Durchbruch mit dem ehemaligen Kistenkeller verbun­den wurde. Um diese Sammlungsräu'me von der Heizung, vor allem von deren Wärme^-Einflüssen unabhängig zu machen, wurden an verschiedenen

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