rch Freude" in unserer it, die den Weg vom Volke zur folg geebnet hat.

Künstlern dürfte es eine große so vielen Besuchern zeigen zu n vermögen. Und die anderen en mit einer Bereitschaft, sich von den Wogen einer leichtbe- ldie-sem freundlichen Entgegen- lufführung mit Schwung, und Heiterkeit.

treich>ischen Komponisten Mil­big wach. Melodien wieUnd Schulter geküßt" im wiegen- das damalige festfreudiM Iwieder.

lbte sächsischen Fürsten gleich- Ifatzen, eine Zeit, in der der mzigen Lebensinhalt des im- Irden war. Eine vielfarbige Idarum auch der vorgestrigen 1s Gepräge. Erich K e m p - Inbilder in einen treffenden rtten Spiel brachte, zeichnete Entwürfe verantwortlich, oieder Fritz Beyer inne, tolle des sächsischen Eouver- Ulendorf, wiedergab. Seine kZitz und ansteckender Laune >Fritz H i n k e r t sahen wir hatten unsere Freude dar- Ilg bemühten, stimmlich und Trbernngen ihrer Aufgabe zu lals Laura überraschte aber- I allem kam im zweiten Akt lur Geltung. Ihre Schwester Ith D y r o n frisch und ieben- Irt war eine um das Glück fer, so ganz von dem dama- gefellschastliche Achtung er­lernten wir einen Schau­riger Humor dem drolligen vortreffliche Geltung gab. ^m auch der Chor, haben daß der Aufführung

150 Urnen-Sestattunssstätten finü jetzt in Ellinghorst freigeiegt worüen

Seit 10. M

Gladbeck, lg, Dezember.

Auf der Tagung des Reichsbundes für deutsche Vor­geschichte im Oktober 1934 erklä^^ bereits Reick^eiter Rosenberg: Ich glaube, die ^^Wtgeschichte vi^Meute neu geschrieben werden, und e^iindete an, mig ein neues deutsches Geschichtsbuch herauskommen werde, das nicht erst bei den Cimbern und Teutonen anfange, son­dern einige tausend Jahre früher. Er bemerkte ferner, daß Deutschland alle Ursache habe, nicht soviel in Klein­asien und am Euphrat zu graben, sondern lieber die Erde des eigenen Volkes durchforschen möge.

Hieraus sehen wir, welch großer Wert den Grabun­gen in unserer deutschen Heimat beigemessen wird. Denn auch dadurch kann das nationalsozialistische Erziehungs­werk weitgehend gefördert werden, wenn der Spaten­forschung in praktischer Weise die Wege geebnet werden. Die Vereinigung der Freunde für Vor- und Früh­geschichte hatte es darum als besonders erfreulich be­zeichnet, im Februar d, I. berichten zu können, daß bei­spielsweise die Grabungen bei Hamm vielseitige Unter­stützung von maßgebenden Stellen der Provinz erhalten hatten, indem ein namhafter Betrag zu den nicht un­bedeutenden Kosten überwiesen wurde.

Auf Eladbecker Gebiet sind nun seit dem 19. Juli d. I, ebenfalls Grabungen gemacht worden, in deren Verlauf bis gestern (18. Dezember)

158 vorgeschichtliche Vestattui^^ aus deM^it vor etwa 3000 JahrerWff^,-stellt werden konnten. Auf einer Fläche von etwa 4 bis 5 Morgen, wo eine Neusiedlung angelegt wird, sind bisher etwa 7500 Quadratmeter bis zu einer Tief von 80 Zenti­

meter mit Schippe und Spaten durchsucht und hierbei glso etwa 6000 Kubikmeter Boden bewegt worden. Die > gemachten Funde der bei dieser Arbeit gehobenen Be­gräbnisurnen und ihrer Beigabengefäße sind nach Aus­sagen von Pros. Dr. Stieren vom Landesmuseum Münster von allergrößter Bedeutung für die Erkenntnis der Besiedlung unserer Heimatgebiete in vorgeschicht­licher Zeit. Die Mannigfaltigkeit der Keramik sowie der Verzierungen an den Gefäßen geben Kunde davon, daß hier auf engem Raum Urnenfelder- und germanische Kul­turen mit ihren Neben- und Untergruppen sowie deren Mischformen zusammengeflossen sind.

Da nun die Grabungen am Urnenberg in absehbarer Zeit beendet sein dürften, wäre es recht bedauerlich, wenn diese nicht, vielleicht aus finanziellen Gründen, ihre Krönung erhalten würden durch Auffindung der zu dem entdeckten Friedhof gehörenden Siedlungen. Die bisherigen Arbeiten wurden ausgeführt unter Anleitung von Prof. .Dr. Stieren und seiner Assistenten durch das städtische Heimatmuseum mit einer nunmehr vorzüglich geschulten Stammkolonne von Wohlfahrtsarbeitern, de­ren großes Verständnis für die Wichtigkeit der Sache sich immer wieder in der Sorgfalt zeigt, mit welcher die Funde festgcstellt und geborgen werden. Die Finanzoer- waltung der Stadt Gladbeck hat bisher keine Kosten ge­scheut, die Auswertung der Funde sicherzustellen, und so­gar einen heimischen Bildhauer zum Landesmuseum Münster geschickt, um die Technik der Zusammensetzung bzw. Ergänzung der vielfach durch die jahrtausendelange Lagerung und Bodenbearbeitung hervorgerufenen Be­schädigungen der Gefäße kennenzulernen. Und nun wol­len wir hoffen und wünschen, daß es gelingen möge, die erwähnten Siedlungen an den vermuteten Stellen zu finden.