Herrn
F,G,Pfeiffer,
Frankfurt a.M,
Spohrstr,f>2 • , t 0 - .~
1,11,36, 4,11,1986,
Sehr geehrter Herr Pfeiffert
Die Geschäftsstelle legt siir Ihr Schreiben vor,auf das ioh Ihnen gern persönlich antworten föchte.
Vor allen danke ich Ihnen für das Verständnis,das Sie für die Lage haben,in der die Gesellschaft sich befindet,
Wie Sie früheren Mitteilungen in m Natur u*Volk n vielleicht ent*» nommen haben,geht . äi8 der Anstoß bu unseren Appell keineswegs nur von den beitragenden,sondern vor allem von den Ewigen Mitgliedern selber aus. In sehr vilen Briefenj wurde uns'deren Befremden aus gesprochen,daß
Ti
die Gesellschaft mit ihren kargen Mitteln freigebiger sein wolle,als es Staat,Versicherungsgeoellcchaften oder die Wirtschaft überhaupt ist,obwohl sie doch selber ihre laufenden Aufwendungen nur innerhalb des Wirtschaftslebens aufbringcn könne. Während s*B,die Gcthaer Versioherun•» gen(um nur ein Beispile nu nennen) alsbald nacn der Inflation neue Bei*» träge in Gold verlangten und- für die Beiträge eines Jahrsehnts davon ganse £,RM in Anrechnung brachten,haben wir noch über 12 Jahre hindurch ohne Bachforderungen alled Leistungen aufgebracht,als ob uns noch die dafür nötigen Zinsen der eingexahlten einmaligen Beitrage suflössen •
Gern würden wir vornehmer handeln,als >ss BSä' Wirtschaft und öffent*»
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Hartes Leben sein können;aber auch wir können laufende Aufwendungen nie aus dem. Nichts leisten,sondern nur aus laufenden Eingängen •