MMSW8WK

MUMM«

v3*£S£

5

der Reichsarbeitsgemeinsch&ft für Raumforschung mit geteilt. Bei al= len diesen Zentralstellen fand ich Interesse und lebhafte Zustiia» mung. TatsLShlich hat aber bis heute noch keine der nachgeordnete» Stellen einen der» seit vorigem Jahr mehrfach angekündigten Bespre« chungs-Besuehe in der Anstalt stattfinden lassen.

Sie wollen daraus ersehen, dass ich den Vorwurf mangelnd«? Be» reitschaft zur Zusammenarbeit als ungerechtfertigt zurückweisen und nicht auf der Anstalt ruhen lassen kann. Im Gegenteil, in des in« teresselosen Verhalten der Behörden sehe ich keinerlei Verständnis, l geschweige auch nur die leiseste Anerkennung für eins, doch ohne Steuergelder und Entschädigung, freiwillig aus reinem Idealismus, geschaffene Mündung und einen nur mit harten persönlichen Opfern durchgeführten Betrieb (der sich im Ausland uneingeschränkter Wert» Schätzung erfreut, wovon ich mich 1933 bei einer Einladung an den Pazifik überzeugt habe).

Nenn schon die öffentlich Hilfe ausbleibt und die stillschwel» gende und fühlungslose Gründung ähnlicher Anstalten durch die Be« hörden das Vorhandensein unserer PionierAnstalt geflissentlich ignoriert (wenigstens in Irland), renn schon das ständig wiederholte Angebot unserer Erfahrungen und unsrer Mitarbeit überhört wird, so müssen Sehreiben wie das vom 16.2.37 (v.Sei/Ha) eins Entmutigung unf» res Idealismus bedeuten, die es uns schwer macht, noch weiterhin die Kraft zu den bisher für die deutsche Wissenschaft gebrachtem Opfern zu finden. Ich kenn daher nur annehmen, dass die Verfasser, die die« sss Schreiben vorgelegt haben, über die tatsächlichen Verhältnisse völlig ununterrichtet gewesen sind.

Heil Hitler*

Prof.Dr.Rud.Richter

Direktor des Geologischen Instituts der

Universität