verwirft5 di© man für arm an Erfolgen anzusehen scheint. Mir scheint dass für diese tatsächlich sehr kurze und äusserlioh sehr behinderte Arbeitszeit die Leistungen nicht so verächtlich sind: eine recht stattliche Produktion, eine im Ausland sehr dankbare Anerkennung und seitens der Behörden eine mehrfache Nachahmung unser®? AnstaLtsgrün= düng.

6) Ihr Schreiben unterstellt uns weiterhin eine mangelnde Be­reitschaft, Ihre Untersuchungen zu unterstützen. Dieser Vorwurf ist mir unverständlich und besonders schmerzlich. Denn das Gegenteil ist

der Fall.

Als die öffentliche Hand jene der unsrigen verwandten Anstal­ten gründete, ist sie an uns völlig vorübergegangen. Wohl haben aller lei private Besuche stattgefunden, die offenbar der Erkundung dienen sollten. Aber eine Mitteilung über das Vorhaben, eine Anfrage über Vorschläge oder über im Gange befindliche Arbeiten, eine Rücksicht auf Pläne oder Mitwirkungs-Möglichkeiten unsrerseits ist vor Jenen Gründungen in keinem Falle erfolgt. Wir haben immer erst später von den vollzogenen Tatsachen gehört, und auch das nur aus der Presse (auch bei der meeresgeologischen Anstalt Kiel, von der wir wenig­stens durch den Leiter Nachricht erhielten, erfolgt© dies erst nach dessen Ernennung und nach vollendeter Errichtung der Anstalt).

Die neuen Anstalten Büsum und Husum durften (ohne Etat-Sor­gen) von vornherein die Praktischen Aufgaben als Hauptziel anfassen, die wir erst als Ziel nach der Sicherung unsres Bestandes durch wissenschaftlich© Leistung aussprechen durften. Wir haben aber un­sere sofortige Bereitschaft zur gleichen praktischen Arbeit nicht nur in unsrer Gründungs-Denkschrift (i§L§) ausdrücklich als Pro« grammpunkt ausgesprochen, sondern ich habe mich überdies im vori­gen Jahre persönlich an das Landwirtschaftministerium und die Ober» Präsidenten der betr.Provinzen gewandt und die gleiche Bereitschaft