sowie all© anderen durch Luftfeuchtigkeit leidenden Sammlungen
vor der Vernichtung zu schützen, wäre die alsbaldige Aufräumung
des Schuttes und das Verschliessen der Fenster erforderlich.Auch
weitere Gebande^Se-häden lassen sich nur dadurch abwenden. Sine Ge* vauch '' v
fahr bsstsht/LLL darin, dass das Loschwasser in den aufgestellten Luftschutz-Fässern gefroren ist.
Vor allem wiederholen wir unsere, dem Bauamt so oft vcrgeschla» gene Bitte, auch dein südlichefjErdgeschoss, in dem unersetzliche Sam&lungsgegenstände untergebracht Werden müssen, denselben bau* liehen Schutz zu geben, wie er beim nördlichen Erdgeschoss angebracht wurde und sich jetzt in so augenfälliger Weise bewährt • Hierzu ist als erste’Massnahme die Abstützung des Raumes erforderlich (wofür der Reichsforschungsrat bereits seit 6 Monaten das erforderliche Holz zur Verfügung gestellt hat). Alsdann wäre eine Packlage von Backsteinen über der Decke anzubringen und endlich Erde von aussen gegen die Mauer zu schütten.
Wir bitten dringend, das Museum durch Ausführung dieser Schutz» Massnahmen vor der völligen Vernichtung zu reffen.
Damit würden ausserdem auch die kriegswichtigen Arbeiten, die sowohl vom Reichsforschungsrat wie von den rumänischen Diensts^l* stellen in dringenden Telegrammen gefordert wird, aufrecht erhalten werden können.
Prof.Dr.Rud.Richter