An das Kultur-Amt der Stadt

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6. 3. 44

Batr.: 1) Sicherung der Schatze des Hatur-Museus&s Somckenberg,

2) Sicherung der Sanekenberglsehen (tJniversltüts-jBibliüthek.

1) Die Entsendung von Herrn Architekt GKE3SSR in das Museum» lässt uns hoffen, dass der leider so lange unterbrochene Ausbau des südlichen Erdge® Ehosses nunmehr vollendet werd*n soll. Wenn vir damit einem neuen Angriff zu verkommen, so ist das Menschenmögliche zu® Schutz der «regen ihrer Grösse oder Zerbrechlichkeit frächt-unfähigen, darin untergebrachten Gegenstände getan. Wir haben von Herrn GRSSSEH audb gehört, das« Hilfskräfte zur Abfcäs- gung unseres Riesenwals geschickt und dass di* Arbeitszimmer i® Erdgeschoss mit ihren unersetzlichen Einrichtungen und Maschinen wieder betriebsfähig und durch Zumauerung vor neuen Verwüstungen von der Art deJS| gegenwärtige» geschützt werden sollen. Wir wären hierfür zu grösstem Dank vrpflichtet und bitten möglichst bald die zur Sum&uerung des sehr gefährdeten Kröge® Rosses erforderlichen Arbeitskräfte (Fa.HAASS) zu entsenden.

Di® Verlagerung der frachtfähigen Sammlungen macht weiter gute Fort® schritte. 36 Lastwagen sind bisher abgeg&ugen. Di® Unterbringung erfolgt in e~n«r grossen Zahl (über 2 Dutzend) von Au sw« ich räumen zwischen Neckar und Lahn, deren Schutz allerdings nur in der Streuung liegt. ForstÜater*Schloss» besitser,Kirchenvcustände,Gemeinden und Schulbehörden wie auch einzelne Haus besitzer haben uns mit Verständnis und s.T. tatkräftiger Hilfsbereitschaft unterstützt} die Ganlcitung h. t uns bei der Beschaffung der Lager und Wagen geholfen.

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2) Di® grösst« 'Sorge und Verantrtnng betrifft aber Hetzt die Sencken® bergische Bibliothek. Diese untersteht allerdings nicht mehr uns, sondern