Herrn
Direktor .
Br.von Schnitzler 9 Frankfurt a. M. , Westendstr. 4tl.
- ■' . 4.4.-Ü946.
Sehr geehrter Herr Direktor!
. Im Hamen der Senckenbergisehen Hat iurforschenden Gesellschaft die sich auch noch unmittelbar beim Vorstand der I,G.bedanken wird, erlaub* iah mir EHHMHE Ihnen auch persönlich unsern verbindlichen Dank für die Förderung auszusprechen 9 die Sie uns aurch die Zuwendung von RM 4t8C.~ haben suteil werden lassen,Diese Hilfe kcm.\L uns bei den un= vorhergesehenen Luft sohu* zmaßnahnen und Bergungsarbeiten sehr zu stat* teh und bedeutet darüber hinaus eine Ermutigung für-uns alle } die wir unsre Kraft'- ehrenamtlich für S^nchenberg■einsetzen.
Darf feh damit eine Frg.gs verbinden 9 zu der ich den Mut aus der gütigen Aufforderung Ihrer Frau Gemahlin schöpfe i di< m mir beißden Empfang ; -'s chinesischen Botschafters ihren Rat in Aussicht stellte , enn ich ihn b~i der Sorge für die Erhaltung unsrer Kulturstätts brau a chan sollte.
In früheren Zeiten Vrrfolgten einige Herren Ihres Vorstandes unsre Entwicklung und sagten uns unmiiteibar 9 cb sie unsern Heg für richtig hielten oder nicht.Diese Herren,vor aller die Herren HAEUSSER und v.VOM RATH } weilen nun nicht mehr unter den Lebenden.
Würden Sie die Güte haben,mir su sagen t cb ioh einen pehler gemacht habe,wenn ich um die 600 kg des Flammeohutses Indrawan und um Alkohol gebeten habe? Ich tat das,weil ioh angesichts der namhaften finanziell len Unterstützung } äie wir bereits von der I.ß.erhalten 9 nioht um einen Geldbetrag bitten wollte.Anderseits glaubten wir 9 daß diese Chemikalien 9 die uns schwer belasten 9 für die I.G.als deren Erseuger leichter su bewilligen sein würden.
Ich erlaube mir diese Frage 9 weil ioh in späteren Duhren wieder vor der Sorge stehen wfrde } die uns die peoohaffung des Alkohols zur