zum Teil äo stark abgenützt sind,dass die obere Schmelzdecke verschwunden ist und das Kauen auf der inneren Knochenmasse stattgefunden hat,die sich vermutlich fortwährend erneuert hat.

Jedenfalls ist dieser Schädel aus weit zurückliegenden Zeiten ein Kleinod für die wissenschaftliche Forschung.Vielleicht gehörte er einem Volksgenossen jenes Stammes an,d&p die Felsenurkunden von Bohuuslän in Südschweden anfertigte;*.Ein staatliches Institut in .Berlin hat ja nachgerechtnet.dass nach den gewissermassen als Zeitangabe mit eingemeiselten Sternbildern,besonders des Grossen .Bären,diese Urkunden auf Jahrhunderttausende zurückgehen.

Da einzelne der in Bohuuslän abgebildeten Schiffe Elephanten und Gifcaffen an Bord haben,müssen diese Urkunden von einem sehr intelligenten und hochkultivierten Voike stammen,sodass Herr Burger-Villingen mit seiner Charakteristik des Schädels wohl recht haben dürfte.

Da m&£n Bruder,der den Schädel bisher gehütet hat,kürzlich verstorben ist,und da ich der Ansicht bin,dass ein solches Objekt der wissenschaftlichen Forschung nicht vorenthalten werden darf,so bin ich bereit,Ihnen den Schädel in Ihre Sammlung zu geben. Ich hätte dabei nur die eine Bitte,dass im Falle über diesen Schädel wissensehaftliche Veröffentlichungen erfolgen,mir diese von Ihnen zugänglich gemacht werden,da ich mich für der­artige Forschungen sehr interessiere.

Der Schädel ist noch in Berlin,woher ich gerade komme,ich wollte ihn nicht dem fürchterlichen Gedränge auf der Eisenbahn aussetzen. Er lohnt aber wohl,dass Sie Jemanden dahin schicken und ihen abhol an lassen.

Heil Hitler!

Anlagen: 6 Fotos und eine Drucksache.

N.MwmvH