ohne sie mehr zu schwächen, als unbedingt notig ist. Seit einigen Tagen haben wir auch ein Konto in der Schweiz, das hoffentlich eine ähnlich gute Entwicklung durchmachen -wird, wie das spanische. Alle die Reserven geben uns mehr Ruhe bei der Arbeit, die natürlich fortgesetzt v.ird. krof. SEITZ weiss naturgeraäss von diesen finanziellen Dingen sehr wenig; sie wissen ja selbst, dass solche Dinge in einem grossen Betrieb und ebenso auch im Museum am besten ganz von einer Stelle über nymmen und durchgeführt werden.
Deutschlands Zukunft ist ein dunkles Kapitel. Ich freue mich dass. Sie keinen geschäftlichen Schaden erlitten haben und bedauere njir, dass Sie voraussichtlich, nicht kommen werden, ich werde im Herbst irgendeine zweit ( e Auslandreise machen und zwar dorthin, wo sich das beste Resultat mit einiger V/ahrscheinlichkeit erwarten Tasst. Einstweilen scheint es mir am wahrscheinlichsten, dass ich nach Madri^d fahren werde, wofür dann die zweite Ballte des Oktober in -qetrwcht käme . Ihre Mitteilung über perrn Pelzaeus ist mir sehr interessant, ich werde, nicht v rfehlen, ihn aufzusuchen. Es kann aber- sein,, dass ich Holland vorziehe, was sich aus der weiteren Entwicklung unsere^ Werbetätigkeit im Sommer heraussteilen wird.
Wegen der Reise vonP*'of. SEITZ und der dafüt notigen Mittel wird er Ihnen noch selbst schreiben. Es ist vielleicht am besten, wenn Sie ihm dann Schweizer Franken bei einer Schweizer Bank zur v erf ugung stellen, weil er. damit ja auch in Italien und für die Dampferfahrt gut durchkommen <ann. wgs nun Wohnung in Ihrem Hause in Königs teil
engeht, sö bin ich Ihnen natürlich für die grosse Freundlichkeit, die aus Ihrem Briefe spricht, von ganzer, herzen dankbar. Es sind jedoch zwei Dinge, die mich bestimmen, in dieser Hinsicht Eusserst^ vorsichtig zu sein, erstens die Besetzung durch die Franzosen, die im Augen-