däs zu erhalten«, was unsere Väter geschärten haben und was der Stolz unserer Väter war. Wenn es uns gelingen könnte den fehlenden Betrag ede.r den 'grössten Teil desselben von drüben zu bekommen, wo ja dank unserer fürchterlichen Valuta die Hilfe so viel leichter ist, so wäre damit das vornehmste Denkmal deutschen Bürgertums, das ohne Hilfe von Stadt und Staat lediglich durch die grosszü^ige Tätigkeit der Frankfurter Bürgerschaft geschaffen wurde, gerettet. Wir aber waren in der Lage unsere
vor Hunger.zu schützen und mit äusserster Sparsamkeit die schlimme Zeit zü überstehen, um in besseren Jahren Weiterarbeiten zu können.
Vielleicht halten Sie es für geeignet, auch andere Kreise in Buenos Aires zu schreiben, vielleicht ist es Ihnen aber auch möglich, selbst an diejenigen heranzutreten, die Sie für grossdenkend genug halten, um deutschen Fit iss zu unterstützen. Jeeder- Rat, den Sie uns geben, jede Hilfe, die Sie uns' angeseihen lassen, wird uns zu wärmstem Danke verpflichten und uns an spenden alles zu tun, um aus der fürchterlichen Lage herauszukommen. Hunderte von hilfsbereiten Männern sind bereits mit goldenen Lettern -auf unseren Marmcrtafbin eingetragen; wir würden es uns zu Ehre anrechnen, auch in Ihrer neuen Heimat s 1 che dauernde Freunde unserer Gesellschaft gewinnen zu können. Und wir sind fest überzeugt, dass das gute Beispiel manchen uns zuführen würde, der vielleicht jetzt noch zögernd beisete steht.
In der_ Hoffnung bald etwas von Ihnen zu hören, bin ich mit ausgezeichneter Hochachtung
Ihr ganz ergebener