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Wenn Sie uns helfen wollen,,„ so wurde ich Sie herzlich jitten, etwa den folgenden Plan zu überlegen, der mir die einzig Reit..ng zu sein scheint: Die Mark kann uns nicht mehr helfen, wir* müssen eine stabile Wahrung haben. Wenn es Ihnen daher möglich sein sollte, in Chile ein Kapital oder regelmassige Jahresbeiträge zu sammeln, dort auf einer Bank für uns festzulegen, so dass wir sie nach Bedarf abrufen können, so scheint mir das die einzige Hilfe zu sein, die uns davor bewahrt, wie alle anderen gemeinnützigen Bestrebungen verstaatlicht oder verstaatlicht zu werden. Mit diesem Aufgehen in einem grosseren Organismus ist eriahrungsgemass ein Aufhoren aller idealen Bestrebungen verbunden und deshalb mochten wir bis zum letzten für unsere Leibständ- keit kämpfen. Ich bin dabei, ähnliche Schritte in anderen Ländern zu j versuchen, nicht ohne Aussicht auf Erfolg. Wenn wir erst einmal einen gewissen Teil, sagen wir die Hälfte unseres Finanzbedarfes von etwa 5 Millionen Mark (beim gegenwärtigen Stande unserer Papiermark), in stabiler Währung haben, so ist damit erreicht, dass die furchtbaren Schwankungen aufhören, oder doch an Kraft verlieren. Wir brauchen dann keine Sorge mehr zu haben, dass uns ein Sturz der Mark, wie der letzte im Spätsommer, von heute auf morgen zusammenbredien lässt, weil wir nicht mehr in der Lage sind, unsere Angestellten vor Hunger zu schütze: oder unsere Heizung zu bezahlen etc. I
Bitte versuchen Sie drüben zu erreichen, was Sie können.
Mögen die Beitrage für Ihre Begriffe noch so niedrig sein, für uns I
sind 1000 Pesos bereits ein beträchtliches Kapital, 5000 Pesos beinah I die Rettung! Wenn Ihnen das gelänge, wenn es überhaupt möglich wäre, I in Chile so vorzugehen, so würde Ihr Land damit•anderen, wo auch Deut-! sehe wohnen, als Beispiel dienen können. I
Mit ausgezeichneter Hochachtung und dem Wunsche, dass Ihre ] Bemühungen einen wirklichen Erfolg haben mögen,
Ihr sehr ergebener