24. Februar 1<?30
Lieber Herr Scbairer!
Ich will zu den Worten von schwarz, die ich eben bekomme, noch etwas hinzufügen: Die Ungeschicklichkeit, wenn Schwarz von sich selbst sprechen soll, ist Ja für Jeden, der ihn k&nnt, so klar und zeigt das grosse Kind in solcher typischen Form, dass Sie Ihr Bild gut vervollständigen werden, während ein Fernstehender eigentlich nicht viel damit anfangen kann. Ich lasse den Brief und seinen Bericht über »Sencksnb;rg am Meer«, sein Werk, aber absichtlich unverändert an Sie abgehen, und fordere ihn auch nicht auf, über ;-eine eigenen Gedanken noch zu schreiben. Zu meinem Briefe will ich nich einen Schlusssatz fügen Schwarz ist einer von den ganz wenigen Menschen, über dessen geistiges Wesen meine Ansicht vom ersten Treffen an bis heute gleich geblieben ist. Ich betrachte es als ein Glück, in der Jugend der Gegenwart wenigstens eineretsolchen Typus begegnet zu sein.
Herzliche Grüsse Ihr