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Ich bin froh, dass ich Ihnen das schreiben kann, weil ich nicht im Verdacht stehe, dass ich solche Dinge aus Mäkelei tue oder unwillig den Volksbildungsgedanken gegenüberstehe. Ich schreibe wirklich zur Warnung, denn durch solcher Vorkommnisse entsteht bei manchen Leuten der Eindruck, als ob man Leuten nachliefe, die innerlicl garnichts mit den Dingen zu tun haben wollen. Daj$ sollte man nun, nachdem unser guter verdienstvoller Epstein seinen Posten aufgegeben hat, nicht mehr tun. Es ist wirklich der gache nicht damit gedient, wenn mar sich an Besucherzahlen freut, denn die können Sie ohne Vortrag mit einem gewärmten Saal und 100 Exemplaren einer gleichgültigen Tages- • Zeitung leichter erzielen.Ich habe gestern einen Augenblick geschwankt, ob ich nicht besser täte, den 6 Leuten Jedem ine Tasse Kaffee zu kaufen und ein ordentliches Stück Brot dabei zu geben! Vielleicht verwenden Sie meinen Brief an der Stelle, die es angeht.
Mit herzlichen Grüssen
Ihr