"bei mir» ohne Erlaubnis die Bibliothek betreten hätte, hätte man mir vielleicht den Vorwurf gemacht, mich nicht richtig ausgedrückt zu haben.
Wissen Sie eigentlich, dass ich schon seit längerer Zeit die paläontologischen Arbeiten des Archivs Prof.SCHINDEWOLF zuleite?« Im letzten Heft vom Neuen Jahrbuch sind eine ganze Zahl von Arbeit ten von Jav/orski besprochen worden.
Und schliesslich noch eine wichtige Sache.
Vor einiger Zeit hatte Prof.KREJCI-GRAF angefragt, ob nicht im Museum in Anbetracht des umfangreichen Materials die Embryonal- kammem von Muscheln und Schnecken bearbeitet werden konnte. Da Dr.WENZ auf Befragen ablehnte, hat Prof.RICHTER mich so lange bedrängt, bis ich ihm eine Zusage gegeben habe. Ich habe nun begon« nenji mich in dieses Gebiet einzuarbeiten, weiss allerdings gar« nicht, ob überhaupt etws dabei herauskommen wird. Wie dem auch sei, ich freue mich, mich wieder einmal an einem Thema festbeis« sen zu können. Allerdings 2 grosse Schwierigkeiten:
1.Die Arbeiten im Museum lassen mich wenig an die Arbeit kommen und 2. wie lange werde ich noch da sein? Aber nichts desto trotz. Ich habe mich an diesen Zustand Jetzt bereits so gewöhnt, dass es mir nichts mehr ausmacht. Wie es kommt, wird es genommen.
Soeben läuft Ihr Brief vom 23.4. ein, der sogleich noch beantwort et werden soll.
Der GRELLER'sehe Sammelband ist von Ihrem Kameraden abgegeben worden. Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen dies nicht mitgeteilt habe.
Betr. Der Roewer’sehen Alkohol-Sammlung: Das Material der beiden letzten Sendungen hatte ich persönlich ausgepackt und in genügender Menge Alkohol beigegeben, äodass diese Gläser in Ordnung sind. Die übrigen Gläser hat Frl.WOLFART bereits überprüft und in