fügungstellung von Gläschen, Tötungsgläsern usw.gebeten.

ROTHER ist in der gleichen Gegend. Er hat sehr viele Kämpfe mitgemacht und ist auch mehrere Wochen lang eingeschlossen gewe« sen.

HEIERHOFF ist noch bei der Flak in Berlin. Er war vor einigen Wochen längere Zeit zur Erholgng weg und ist nach Rückkehr avh. geschrieben worden. Er wird also zeitlebens mit dem im Arbeitsdiens zugezogenen beiden zu tun haben.

RÜHJ» und STEINHAUER stehen in Südfrankreich, während EIFFERT den Sprung nach Tunesien mitgemacht hat. Die letzte Nachricht von ihm liegt etwa 3 Wochen zurück.

Am Freitag war auch Dr.KALTENBACH wieder einmal im Museusi^^nd kam mitten in eine Besprechung von Prof.RICHTER, BARTENSTEIN und mir hineingeschneit. Er übergab Herrn Prof.RICHTER einige von ihm gesammelte Versteinerungen und wollte sich danach in die Mollus« ken-Bibliothek begeben. Prof.RICHTER machte ihn darauf aufmerksam, dass dies nicht ginge und bat ihn, zu warten, bis er Dr.Reuling Bescheid gesagt hätte. Er verständigte mich und ich rief sogleich die gerade beim Mittagessen sich befindliche Frau BRINGEZU herunte: Als ich jedoch ins grosse Direktionszimmer kam, wo Herr Prof.Rich­ter Herrn K. zurückgelassen hatte mit der Weisung, auf michzu ten, traf ich ihn dort nicht mehr an. Er hatte sich einfach darübe: hinweggesetzt und war in die Bibliothek gegangen. Dort traf ich ih an und sagte ihm in liebenswürdiger, aber deutlicher Form, dass na der geordneten Aufstellung nur noch unsere Bibliothekskraft die eher heraussuchen dürfe. Ich stellte Frau BRINGEZU vor und bat die se, die Bücher herauszusuchen. Ich hoffe, daaser nun ein für alle? mal Bescheid weiss und nicht mehr unangemeldet die Bücherei betrit Es war eine schwierige und höchst unangenehme Aufgabe und Reuling stand wieder einmal als der »unfreundliche Herr» da. Ich bin nur froh, dass der Chef zuerst mit Kaltenbach gesprochen hat. Wenn er