sos besonders an Sie, seinen Lieblings-Schüler weitergegeben hat. Die Die gesamte, von STRUNZ in mehr als 30 -Jähriger emsiger Tätigkeit erarbeitete und vor aller Veit bekannte Präparations-Technik ist Ihnei in Jahrelanger Anlernzeit vermittelt worden. Unvollendet, mitten im Aufbau, hat der unerbittliche Schnitter Tod STRUNZ Hammer und Meissei aus der Hand genommen,

Auf Sie und Steinhauer sind nun die Hoffnungen der Gesellschaft ai Fortsetzung der Tradition gestellt!. Grosse Pläne, Jahrelang durch» dtzcht und durchgesprochen, sind zur Ausführung reif, und sollen nach dem Kriege verwirklicht werden, um unserer von GOETHE gegründeten Ge» Seilschaft neuen Ruhm eintragen. Dies ist aber nur Möglich, wenn ^r Beide heil und gesund an die Stätte Surer Arbeit zurückkehrt. Denken Sie bei-Ihren Einsätzen stets an Ihre kommenden Aufgaben und setzen Sie sich nicht mehr als notwendig den Sie besonders bedrohenden Ge» fahren aus. Sie müssen uns und Ihrer Familie unbedingt erhalten blei» ben. Da ich Sie als einsatzbereiten Menschen mit eiserner Pflichter» füllung kennen und schätzen gelernt habe, fühle ich mich besonders ver pflichtet, Ihnen dies mit auf den Weg zu gebenJ

Am 22.11. konnten wir in einer stillen Feierstunde bei einem Vor» trag von Dr.DE BARY über Joh.Christian SENCKENBERG den 125. Gründungs» tag begehen. In gleicher Weise wie vor 25 Jahren mussten wir dieEi Festtag wiederum in eisermer Zeit begehen. Hoffen wir, dass all die draussen an den Fronten stehenden Senckenberger recht bald Lu ihrer friedlichen Tätigkeit zurückkehren können. Bewusst des GOETHE»sehen Wortes »Des wahren Mannes Feier ist die Tat», wollen wir alsdann un* sere Arbeit beginnen, damit wir bei der 150.Jahrfeier als Mehrer des Ansehens unserer Gesellschaft in Ehren bestehen können.

Hoffentlich können Sie noch recht lange in Brüa bleiben. Wir alle würden es Ihnen von Herzen gönnen.

Mit herzlichen Grüssen und wünschen

Ihr