"blässer als meine alte Ausfertigung; die Unterschiede sind dann hei Autotypie immer noch groß genug. Herr Moll soll die Grenzen nach meiner alten Ausfertigung nochmals übertragen, die Grenze tu/tr n, die durch grobe Bleistift-Strichelung angegeben ist, ..soll nicht mitgezeichnet werden, sondern nur als Anhalt für den Über­gang der Heisdorfer in die Laucher Signatur dienen.

Zur Präge, warum Happels Prof. C nicht angegeben ist: Pas S-Ende ist aus Happel 1932 zwar einigermaßen genau einzutragen ( im alten Stbr., Camarotoechia-Bänlce, nicht am H-Rand), aber nicht am N-Ende. Die Genauigkeit reicht für die Karte, aber nicht für das Kataster­blatt, auf dem alles eingemessen ist.Pas auf dem einen steht, darf aber wohl auf dem andern kaum fehlen. Ferner als Hauptsache: die top. Karte ist an der betr. Stelle so stark verzeichhet, daß Happels Schnitt C mehr als die doppelte Länge erhalten müsste (vgl. Katasterbl.!) So würde entweder Schnitt C richtig neben den Hauptschnitt gesetzt, dann ist der Fehler gegen die top. Kalte mehr als 100 70 , oder man nähme die Karte als Basis, dann stände Schnitt C neben ganz verkehrten Stellen des Hauptschnitts. Bis Prof. Richter andere Weisung gibt, lasse ich Schnitt C aus der Karte weg und setze einen Vermerk zur Erklärung.

Prof. Richter sagte mir 1937 ito Gelände, 6in ständiges Vergleichen des Rieht Schnitts mit Prof. C Happels sei nicht nod^ da der Richtschnitt später die allein verbindliche Unterlage werde, zumal da der Riehtschnitt überall ausreichende Faunen geliefert hat. Wenn Pkof. Richter und Sie aber der Meinung sind, eine Gegen­überstellung Von Schnitt G Happels und Richtschnitt (2 Profilsäulen und kurzer erläuternder Text) sei dienlich, so können Sie das in 2 Tagen nach Ihrek Antwort haben. Ich'müßte dann sehen, rasch eine Dienstreise nach Frankfurt" zu konstruieren, um einiges in den Auf­sammlungen nachzusehen; ganz ohne Berücksichtigung der Fauna hätte es keinen Zweck.

Zur Grenze Y/etteldorf er Sandst'ein/Heisdorfer Schichten: Meine Grenze weicht nur ganz unbedeutend von Happels Grenze ab, aus til­gendem Grund: Päläontalogisch ist allein keine Scharfe Grenze möglich, ein gewisser Spielr^aüm bleibt. Innerhalb des Spiel­raums muß man eine petrofazielle Grenze ziehen, möglichst nach dem Gesichtspunkt, daß sie da liegen müsse, wo mehr als ganz ört­liche Erscheinungen sichtbar werden. Unterhalb zeigen alle Schiefer lagen und viele Sandsteine + deutliche Anzeichen roter oder violettroter Färbung durch rotes Eisenoxydhydrat bezw. Roteise^# (das auffallendste Merkmal des Wetteldorfer Sandsteins bei dorf), von 26 ab und häher aber nirgends mehr. Ich. sehe darin Än­derung der Sediment-Zufuhr, die ich innerhalb der durch mangelnde Fauna gegebenen Zone zur Abgrenzung benutze. Am 'Wesentlichen der Abgrenzung durch Happel ändert sich aber nichts.

Zum Profil-Vergleich: Ich habe auch versucht, 27 (vielleicht mit der Basis von 28) mit H 1 gleichzusetzen, dann paßt" aber sonst nichts mehr. Dari raschen Wechsel der Eisenbänke (z.T. sogar im Handstück erkennbar!), den Happel sicher auch beobachtet hat, fand ich immer wieder, wogegen die deutlicheren G e röll-Lagen, auch inr dem Aufschluß zwischen Hautschurg und H, viel konstanter sind. Ich gebe Ihnen und Happel voll zu, daß die Gerolle zum Vergleich über eine größere Entfernung als einige 100 m unter den obwaltenden Sedimentations-Verhältnissen gefährlich sind. Man Jffarf, abgesehen von der Eisenzufuhr, nur hinsichtlich Vergrößerter Transportkraft zur Sedimentation, der Gerolle und der vereisenten Trümmer, beides wohl gleichsetzen. So passen ZI und 3, 33 und 5, 36 und 8, untere Hälfte von 37 und 10 sehr gut zusammen, auch die Schieferswischenlagen passen sich genau ein. Wenn ich 27 und H 1 als Grundlage nehme, paßt nichts mehr. Bei meiner Parallelisierung bleibt die Möglichkeit, neben der als Basis betrachteten Gleichsetz ZI - 36 --- H 3 - 6 mit einem Auslceileneeiner wesentlichen Bank aus­zukommen, während das andernfalls mehrfach geschähe, zudem die