der Decke eine Backsteinschicht in Starke von 40 cm aufgelegt wor- den. Die Wände des Lichthofs sind jetzt nach Norden, Westen und Sü­den zugemauert. Auch der §0 Zentner schwere Elefant ist aus dem Lichthof verschwunden und hat nun im westlichen Bunker einen dunk­len Standort gefunden. Die Räumungs-Arbeiten des III.Stocks sind nu: restlos abgeschlossen. Die gesamten Zeitschriften haben nun wieder den Weg nach unten genommen und sind gleichfalls ln den Bunkern un­tergebracht worden. Eine Riesen-Arbeit ist von den wenigen, uns noch zur Verfügung stehenden Kräften geleistet worden. Hoffen wir, dass unser Museum ohne Schaden durch den Krieg kommt, allerdings werden Jahre intensiver Arbeit notwendig werden, um den Stand von der hersustellen.

Das NoveKberheft wird Ihnen Kunde von unserem 125-jährigen Beste­hen gegeben haben. Wieder wie vor 25 Jahren mussten.mussten wir auch dieses Mal diesen Festtag in eiserner Zeit begeh. Hoffentlich ist es uns vergönnt, die 150-Jahrfeier festlich, in einem vergrösserten Hause mit neuen Ausstellungs-Räumen begehen zu können. Die Pläne dazu sind bereits fertig und harren der Ausführung. Von den jungen Senckenbergern erwartet man viel und hofft, dass unser Senckenberg- Museum noch mehr als bisher führend an der Spitze liegen wird. Ich wurde mich freuen, wenn Sie alle recht bald an Ihre friedlichster- kungsstätte zurückkehren könnten. Hoffen wir auf das kommende Jahr,

Ihnen wünschen wir alle ein frohes Weihnachtsfest im Kreise der Kameraden und ein glückliches Neues Jahr, vor allem eine gesund© glückliche Heimkehr.

Ton allen Senckenbergern herzliche Grüsse

Ihr

Nachtrag: Mein Schreiben vom 28.10.42 ist vor singen Tagen zurück­gekommen. Leider ist sein Inhalt längst überholt,da die Schmetter lingsSammlung gestern in Frankfurt angekommen ist und heute durc Delliehausen ins Museum gebracht werden wird. Damit fällt die Luf reise nach Pleskau, die wir Ihnen von Herzen gern gegönnt hatten, Wasser.