habe auf unsere ständig im Hause wohnenden Leut© (BURKARD,SCHOLL bezw. DEUSE, bezw.POPP, GERLACH,Frl.BURKARD) aufmerksam gemacht. Vir werden Leute von der Universität überwiesen bekommen, die bei uns Wache ma­chen. Die Einteilung der Wache sollte zuerst von drüben vorgenommen werden. Dies schien mir bedenklich, sodass ich bat, die Leitung mir, bezw.Ihnen zu übertragen. Nach langem Hin und Her stimmte Herr Hahn meinem Vorschlag zu. Hoffentlich' sind Sie damit einverstanden, Ihre Bedenken hinsichtlich fremder Leute konnte ich aber nur anklingen las­sen, da ich fürchtete, mit dem Hinweis auf Sicherung des Hauses und der Schatze festgegagelt zu werden.

Ich schlage vor, die Wache im Arbeitszimmer von ZILCH unterJfc bringen. D a s Zimmer ist verdunkelt, heizbar (Gas-Ofen) im gegenüber­liegenden Zimmer ist Koch-Moglichkeit vorhanden. Das wichtigste scheint mir aber der Gesichtspunkt, dass nebenan das Zimmer von SCHOLL bezw.POPP, bezw.DEUSE ist, also eine Überwachung gegeben ist. Ich ha­be einmal vorosrglich 4 Betten bestellt. Man konnte auch die leer­stehenden TZIEBEL'schen Zimmer verwenden.

Die Kösten für die Luftschutzwachen werden von der Stadt über­nommen.

Ich werde versuchen, die Angelegenheit möglichst bis zu Xhr^p Rückkehr hinauszuschieben.

3 . Ich hatte Herrn Dr.FISCHER (Reichsforschungsrat) um seinen Rat hinsichtlich eines neuen Antrages gebeten. Er schreibt nun, bald­möglichst einen Antrag auf Bewilligung neuer Mittel hierher einzurei­chen, damit die Bezahlung Ihrer Hilfskräfte fortgesetzt werden kann.

4. Prof.GUIHMANN hat untersucht und bereits gehandelt.

5. Vom Kulturamt sind die HM.1800.- für die Bibliothek SEITZ eingegangen. Von Dr,SCHMIEDEN habe ich noch nichts gehört.

6 . Er.LINCK hat das M.S. zurückgesandt. Sein Material, einschlies lieh der Keuper-Ostrakoden, die Herr TRIEBEL bearbeiten wLll, hat er