O.U.den -19.9.42.
Lieber Herr Heuling,
Besten Danlc für Ihre frdl. Zeilen vom 7. ds. Es tut mir leid, daß Sie mit solchen Papiernöten zu kämpfen haben; das ist
ja alles viel ärger als ich es mir vorgestellt habe, Wie wäre es,
wenn ich Ihnen mal ein paar Kaummeter bestes -Fichtenholz aus unseren unendlichen Wäldern hier mitbrächte ?! Ich habe jedenfalls Herrn
^traub eindringlich auf die Schwierigkeiten aufmerksam gemacht.
Ich als Deologe sehe ja an und für sich lieber Aufsätze und Arbeiten
aus meinem Hach in den Zeitschriften des Museums; bei bedeutenden Leistungen die von außen kommen, können natür lich Ausnahm en gemacht werden.
Die NuV-Hefte werden für mich hoffentlich lückenlos
weiter gesammelt, oder werden sie meiner Schwester übergeben? nie Hauptsache ist, ich finde bei meiner Rückkehr vollständige Jahrgänge vor. Wie ist es mit anderen Dingen, Separate etc.? Ich habe mit Prof. Buxtorf vereinbart, daß für mich bestimmte separate aus seinem Ins
titut in Zukunft an Sie gehen, ich bitte, diese Dinge dann automatisch
in mein Hach gehen zu lassen. In diesem Zusammenhang noch eine Bitte.
Wäre es Ihnen vielleicht möglich, mir ein Exemplar des in' der "Geol
Kundschau"angezeigten Büchleins von C. Disler : '-'tratigraph.ischer
Führer durch die geologischen Formationen im Gebiete zwischen Aare,
Birs und Rhein, Basel 1941, v erlag B.Wepf & Co, geb. 3.50 zu besorgen ? Vielleicht bestellen Sie für das Museum 2 Exemplare und geben
mir eins davon ab. Wenn Sie es erhalten, dann bitte Zusendung^ an
meine FP Nr. Wie gehts sonst im Museum ? Für gelegentliche Mitteilung
von Feldpostanschriften der Herren Simon, ^ilch und Solle wäre ich dankbar. Herr Solle ist wohl noch im Reich tätig, oder hat man ihn auch in die schönem D e filde des Ostens geholt ? Wie ist es Herrn Schmidt ergangen; sitzt er noch in der Schweiz ? Sehr freuen würde ich mich ab und zu über Neuigkeiten aus dem kuseumsbetrieb. In diesem Zusammenhang möchte ich mir eine Anregung gestatten. Wie wäre es, wenn in Natur und Volk regelmäßig (also in jeder Nr.) auf einer besonderen '-'eite über die Arbeit in den Instituten (behandelter Stoff, Mitarbeiter), über Neuerwerbungen der Sammlungen, Veröffentlichungen von Senckenbergern usw. - kurz alles das, was den Senckenberger, der im Felde steht und nur noch losen Kontakt mit Museum und Gesell
schaft haty^gsä den aber doch die Weiterentwicklung brennend interes
siert »bedeutsam sein könnte - berichtet würde. Keine allgemeinen Phrasen, sondern sachliche Mitteilungen, z.B. "Durch TRIEBE! werden
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