Gefreiter Dr.G.P.R.MARTIN Fel <3 post -Nr. 230 79

Rlg./Dö .27 14. 10. 42

Lieber Herr M a rtin!

Nachdem Herr Prof.RICHTER aus dem Generalgouvernement zurück ist, konnte nun auch die Frage der STRAUBsehen Arbeit geprüft werden.Wie Sie aus beiliegendem Durchschlag des Schreibens an Herrn STRAUB sehen, war trotz bestem Willen der Druck der Arbeit nicht möglich. Ich hat­te Ihnen ja bereits die Schwierigkeiten geschildert und ich fürchte, dass diese in Zukunft noch grosser werden, da nicht nur Holz, sondern auch die zur Herstellung notigen Kohlen sehr knapp sind. Sie müssten uns also nicht das Ausgangs*»Material, sondern das fertige Endprodukt anrollen lassen!

überall, wohin wir schauen, machen sich die Einwirkungen des Krie® ges bemerkbar. Im Museum merken wir dies bei den vielfachen Material® Anforderungen am meisten. Hoffen wir, dass der Krieg bald zu Ende geht und wir endlich an den Aufbau der Sammlungen gehen können, nach­dem nun alle unsere Schätze in die Keller oder in das nach dem Licht«

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hof und den Fensterseiten mit 50 m dicken Back st ein ^Wänden bunker- artig ausgebaute Erdgeschoss gebracht worden sind. Diese Riesen-Ar® beit konnte bezw.musste nur von den wenigen, noch vorhandenen Kräften geleistet irefcdan.- Hoffen wir, dass das Museum verschont bleibt.

Mit den besten Grüssen und Heil Hitler!

Ihr