Frankfurt
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Die Dtaät des deutschen Handwerks
Der Oberbürgermeister in/?
Frankfurt a. M., öen 14. Mai 1^38.
Sehr geehrter Herr Professor!
Ich danke Ihnen für Ihre freundlichen Schreiten
vom 12.ds.Mts. Ich gehe völlig mit Ihnen einig in der Auffassung, dass es bei der Natur Ihres wissenschaftlichen Forschungsgebietes geboten ist, die im Besitz der Gesellschaft befindlichen alten Urkunden, Belege, Handschriften usw. zu behalten und nicht an das Archiv abzuliefern. Bei der Abfassung meines Rundschreibens war ich mir von vornherein bewusst, dass es sich bei der Abgabe alten Aktengutes nur um solchen Stoff handeln kann, der wirklich entbehrlich und gerade weil er als für das laufende Arbeitsgebiet wertlos und dadurch am ehesten der Gefahr der Vernichtung preisgegeben ist, der Sammlung und Erhaltung bei dem Archiv zugeführt zu werden verdient.
Von den beigefügt gewesenen Schriften habe ich
mit Anteilnahme Kenntnis genommen. Ich werde gern einmal, sobald es meine Zeit erlaubt, Ihrer freundlichen Einladung folgen, um mich besonders über Ihre bedeutungsvolle innere Forschungsarbeit des näheren zu unterrichten.
Ich verbleibe mit
Heil
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Herrn
Professor Dr.Richter Naturmuseum Senckenberg
Frankfurt a.M.
Senckenberg Anlage 25