die Wirtschaft so wertvoll geworden, dass namentlich die grossen Oelfirmen ( Shell, Standard-Oil, aber auch die deutschen Firmen und neuerdings der Staat) eigene For­schungen; tat ten mit einem ganzen Stabe von geschulten Paläontologen dafür errichtet haoen.

Auch in Frankfurt a.M. nat das Fatur-Vussum "encken= berg gemeinsam mit dem Geologischen Üniversitäts Institut eine besondere Abteilung für diese Forschungen errichtet, aus der bereits eine Zahl -tüchtiger Fachleute hervorgegange ist, die in verschiedenen Zeilen der 7-eit als "Mikro-Palä= ontologen" bei der Erschliessung von Bodenschätzen tätig sind. Der Peichsforschungsrat für Boaenforschung hat hier­für eine Laborantin und andere Mittel bewilligt.

Bisher haben sich diese Forschungen in '-'uropa und Amerika vorzugsweise auf die Kämmerlinge (Foraminiferen oder Kreidetisrehen) gestützt. Ich selber habe seit mehrere Jahren begonnen, die v, uschelkrebse (Ostrakoden) in gleichen Sinn für die zeitliche Einstufung der Gesteinsschichten verwendbar zu machen. Fs haben sich hierbei aussichtsreiche Möglichkeiten ergeben, die besonders auch vom Peichsf or­schungsrat als wichtig bezeichnet worden sind.

Ich erlaube mir, drei kleine Schriften beizulegen, in denen ich vorläufige Ergebnisse festgelegt habe. Im I Gange sinu gross angelegte Forschungen, denen ich meine I gesamte Freizeit wie bisher zu widmen gedenke. Auf viele I Jahre hinaus werden von Zeit zu Zeit TeilVeröffentlichungen dieses meines Lebenswerkes in den Lenckenbergischen Zeit- I Schriften erscheinen una wie ich hoffe, der wirtschaftlich! Erschliessung unseres Vaterlandes dienen. I

Bisher habe ich meine Forschungen in ^rfurt betrieben! wohin ich als Lehrer auf Anregung der Pädagogischen Akadetnl berufen worden war. Auch von Frfurt aus habe ich mich auf I das Natur- 'useum Penckenborg gestützt, dessen Hilfe mir I immer in bereitwilliger 7 . eise geboten wurde. Aber erst I dadurch, dass ich nunmehr durch die Versetzung nach Ffm. I einjg regelmässiger Mitarbeiter in den Forschungsanstalten I aes Natur-Fuseums Senckenberg sein kann, wird es mir mögl i| sein, meine Forschungen ungehemmt fortzuführen. Daher bin ich ihnen, »ehr verehrter Herr Oberbürgermeister zu leb­haftem Dank dafür verpflichtet, dass nie sich für meine Versetzung nach Frankfurt a.L. so tatkräftig und erfolg-