ohen fextbildern, das in seiner* Ausstattung ©in Gegenstück zur* Arbeit des chinesischen Prof.YEN darstellen wird, in seiner Bedeutung aber ganz wesentlich über dieses hinausgeht. Die Druckkosten werden dement» sprechend Mk.3800*- betragen.
Die letzte Zeit hat uns durch die Ereignisse eine Reihe von Ausgaben gebracht, die wir bei der Aufstellung des Haushalts nicht voraus« sehen konnten: Die Bergungsarbeiten erforderten aussergewöhnliohe Auf« Wendungen und auf der andern Seite fielen die Eitrittsgelder aus (das Museum ist jetzt wieder geöffnet) und eine nicht geringe Zahl von ein® berufenen Mitgliedern ging uns mindestens zeitweilig verloren.
Wir wären daher sehr dankbar, wenn sich ein Weg finden Hesse, die Mittel für den Druck der Pliozän-Flora Frankfurts (Mk.JßO0.-) auf eine andere Weise freizumachen.
Als Begründung fassen wir zusammen:
1, Der zugrunde liegende Stoff ist einzigartig in der Welt und ist durch seine zweckmässige Aufbewahrung (gläsernes Herbarium) ein Schatz Frankfurts.
2. Die Bearbeitung hat einen ungewöhnlich hohen wissenschaftlichen Wert, im besonderen auch für die Wissenschaft Nordamerikas und Ostasiens. Gerade heute würde es im Ausland einen starken Ein® druck machen, wenn aus Deutschland und gerade aus Frankfurt ein so bedeutsames Werk in die Welt geht.
3* Die Bearbeitung stellt eine Ehrenpflicht Frankfurts dar und bietet zugleich neue Vorstellungen über die Vorgeschichte unserer Heimat.
K. Die Veröffentlichung in den »Abhandlungen» der Senekenbergisehen Naturforschenden Gesellschaft entspricht einem Wunsch der Universität S-Lü chersi, die dringend um botanisc&e Arbeiten gebeten hat, da diese ihr zur Fortführung ihres Tausches besonders nötig sind. Die aufgewandten Mittel kommen daher unmittelbar der Universltäts®