Städtische Spar?« ss«

Frankfurt am Mai«

Hauptstelle: Bethmannstratze Nr. 4; Postscheckkonto Nr. 3; Girokonto bei der Reichsbank und Konto bei der Frankfurter Bank durch die Staöthauptkasse.

Müudelsrcher. Spareiulageu-Ziusfnß 3% % bei tägliche^ Verzinsung.

Zweigstellen in allen Stadtteilen, auch in den Vororten. Alterssparkasse. Haussparkassen (Sparbüchsen). Geschenkbücher. Kontrollistcn für Weihnachts­kassen. Aufbewahrung von Sparbüchern bet der Hauptstelle und den Zweigstellen II/V, IV, VII u. IX. Scheck- und Neberweisuugsverkehr bei der Hanptstelle z. Zt. M %.

Die folgenden durch Dtenstschilö kenntlichen An­nahmestellen in offenen Geschäftslokalen sollen Sen in ihrer Zeit besonders beschränkten Sparern ermöglichen, in der Nähe ihrer Wohnungen auch außerhalb der Dienststunöen öer Sparstellen Einlagen bis zu 3Ü0 Mk. zu machen:

1. W. Reutlinger, Domstraße 4.

8./7. G. M. Holz, Kaiserstr. 28, Kaiserstr. 59, Zeil 70, Schillerplatz 2, Opernplatz 2.

6. Fa. Brauburger, Große, Eschenheimerstraße 74.

6. C. «. R. Zulauf & Sohn, Stiftstraße 28.

10. A. Fammler, Zimmerweg 3.

12. Witwe Frieda Brocks, Fcuerbachstraße 25.

14. I. Speier, Große Frieöbergerstraße 22.

16. I. Brauer-Hub, Zeil 3.

16. H. Schöuwald, Schwalbacherstraße 23.

17. H. Miltenberger, Rohrbachstratze 44.

18. K. Th. Bayer, Eckcnheimer Landstraße 42.

19. G. Jtothenbächer, Sanöweg 24.

20. W. Maus» Schwetzerstraße 52.

21. C. Säuger, Dreielchftraße 52.

22. O. Helberg, Mainzer Landstraße 239.

23. R. Jauthur, Leipzigerstraße 81.

24. F. Loreuz, Blttcherplatz 7.

25. A. Beiersdörfer, Grüneburgweg 84.

26. L. Rotheubächer, Adalbertstraße 21a.

27. W. Mathes in Bonanres, Harheimcrir ? '

31. G. H. Herz, Neuhofstraße 25.

38. Heinrich Schuster, Baumweg 57.

85. Marktverwaltung.

36. Schlacht- und Biehhosverwaltuug. 113

Weitere Annahmestelle» begehen bei den Rechnern tu den Vororten Berkersheim, BonameS, Eckenheim, Ginnheim, Niederursel, Praunheim und Preungesheim.

Städtischer Wohnungsnachweis.

Der städtische Wohnungsnachweis, Papagei-Gasse 12, Eck« Weißfrauen-Straße, Telef. Hansa 4329, vermittelt völlig unentgeltlich für Vermieter und Mieter die Vermietung von Wohnungen und Geschäftslokalen, insbesondere von Kleinwohnungen und möblierten Zimmern.

Die Anmeldung leerstehender Wohnungen seitens der Ver- Mieter erfolgt am besten mittelst der vom Wohnungs-Nach­

weis ansgegebenen Formulare, die unentgeltlich an den unten bezcichnetcn Stellen abgegeben werden; die Formulare können dem Wohnungsnachweis mit der Post frankiert übersandt oder unfrankiert in die an den gleichen Stellen aushängenden Briefkästen gesteckt werden. Ans die gleiche Weise hat die Abmeldung vermieteter Wohnungen zu erfolgen, und zwar möglichst umgehend 1 nach Zustandekommen des Mietvertrages. Wohnungen kön­nen auch telephonisch an- und abgemeldet werden. (Hansa > 4329.)

Die leerstehenden Wohnungen werden 1 Wochen lang un­entgeltlich im städt. Wohnungsanzeiger veröffentlicht, der jeden Mittwoch erscheint und auf dem Bureau des Woh- nungsnachweises, sowie in den Filialen der Firmen Fröh- iing, Latscha, Schade und Füllgrabe und in den Verteilungs­stellen des Konsumvereins für Frankfurt und Umgegend unentgeltlich abgegeben wird. Es empfiehlt sich aber stets, auf dem Bureau des Wohnungsnachweises die Mel­dungen, welche meistens noch nähere Angaben 8er Vermieter enthalten, einzusehen, um zwecklose Gänge zu vermeiden.

Das Bureau des Wohnungsnachweiies ist wochentäglich von 9 12% und 36 Uhr, Samstags von 912% und 35 Uhr geöffnet. An- und Abmeldekarten sind zu haben und Briefkästen zum Einwurf aufgehängt an folgenden . Stellen:

Bureau des Wohnuugsnachweises, Papagei-Gasse 12, Ecke Weißfrauen-Straße,

Sämtlichen ^Steuerzahlstellen,

Sämtlichen Zahlstellen der städtischen Sparkasse, Mietanmeldungsbureau des Rechneiamts, Pauls-Platz 9, Stadtkämmerei, Pauls-Platz 6,

Städt. Gewerbe- und Verkehrs-Amt, Mainkai 53.

Städt. Arbeitsvermittlungsstellen, Große Fricdberger Straße 28 und Senckenberg-Straße 14/18,

Lehrer Bernhard Cronberger, Arnsburger Straße 40, Bezirksvorsteher der 1910 eingemeindeten Vororte, Bureau des Hausbesitzerbundes, Hoch-Straße 33,

Verein der Hausbesitzer und Interessenten E. B., Holz­graben 24,

Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzer Straße 49, und deren Nebenstellen,

Frankfurter Gewerbekasse, Börsen-Straße 1»

Frankfurter Bankverein e. G. m. b. H., Bergerstraße 212. Frankfurter Verkehrsverein, Bahnhofs-Platz 8, Bockenheimer Volksbank, Elisabethen-Platz 10,

Spar- und Creditverein Rödelheim, Aus der Insel 4. Spar- und Leihkasse Niederrad, Kelsterbacher Straße 19. Frankfurt a. M., den 19. Oktober 1917.

Städtisches Wohnungsamt.

B e k a n n t m a ch u n g.

Das städtische Versteigerungs-Bureau übernimmt Ver­steigerungen von Mobilien durch beeidigte Ausrufer zu fol­genden Sätzen:

1. Bei allen Versteigerungen hat als Unterlans pro Mark des Erlöses zu entrichten:

»1 der Verkäufer 3 $, bj der Käufer 8

2. Die Aufsichts-Kommission ist ermächtigt, in besonbern Fällen die Unterkaussgebühr zu ändern, insbesondere auch bei Versteigerungen von größeren Quantitäten von Handels­gütern die Unterkaussgebühr sowühl für den Verkäufer, wie für den Käufer herabzusetzen.

3. Die Verkäufer haben ferner außer Erstattung d«r baren Auslagen an Tagegeldern zn bezahlen: