wertvolle Stöcke des Museums zu verkaufen, um eine zeit/lang die nötigen Beträge aufbringen zu können. Die letzte und äusserste Möglichkeit, ihre Hilfskräfte zu entlassen, möchte die Gesellschaft bei der Schwere der Zeit solange es irgend möglich ist, hinausschieben. Trotz aller Sparsamkeit steht sie aber vor einem jährlichen Fehlbetrag von ?3 000 Mark und bittet daher herzlich und dringend, der Magistrat möge diesen Hilferuf eingehend prüfen und möge sich fl er äusserste Hot nicht verschliessen. Während unserer Vierbetätigkeit haben wir erfahren, wie die über ein Jahrhundert lang geübte selbstlose Tätigkeit begeisterter Männer tiefe Wurzeln in den Herzen aller Frankfurter geschlagen hat. Die Gesellschaf betrachtet die ganze Notlage als eine Erscheinung, die so lange andauern wird, als jeder zu schwer an den eigenen Lasten zu tragen hat. Darum bittet sie die Stadt, dass sie, wie es die Väter und Grossväter taten, zu Hilfe kommt.
Die Direktion
der genckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft
u. i . d . N.
I. Direktor.