*>4hfschwung ©ine ruhige Zeit folgen wird und muss. Und sie hat deshalb, wohl beraten von treffliehen Kaufleuten, in ihrem Voranschlag - - Anlage 1 — alle Summen für Neuanschaffungen gestrichen bis auf wenige Hundert Mark (IV,2), die fast ganz der Erhaltung des Ganzen dienen sollen. Sie hat ferner die Veröffentlichungen (VI, 1-3) aufs ausserste reduziert und nur deshalb nicht £anz gestrichen, weil sie die Werkbekraft ihrer Zeitschriften <
braucht, um die Mitgliederzahl und damit ihre Einkünfte zu erhalt*
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oder zu erhöhen. Viele Betrage, ganz besonders für Reparaturen gg
(1,11), sowie für Zubereitung und Aufbewahrung des wisscnschaftli- chen Materials (IV, 1) sind ausserst knapp eingesetzt worden und werden kaum ausreichen, üm die allerschwersten Schäden von dem Museumsbau und dem wissenschaftlichen Material ferzuhalten.
Trotzdem betrug im Jhre 1919 das Defizit der Sencken- bergischen Natur forschenden Gesellschaft über M. 120000*—.
Allein an den allernotwendigsten Teuerungszulagen, die weit hinter den allgemeine üblichen Zurückbleiben, und den gestiegenen Kosten für Heizung und Beleuchtung, hat die Gesellschaft im Vorjahre 60000 Mark mehr ausgeben müssen, als ihr zur Verfügung. •< standen. Sie hat alle Mittel, über die sie ausser den Zinsen der Vermächtnisse und den Jahresbeiträgen ihrer Mitglieder verfügen konnte, zusammengerafft und war doch nur durch die Unterstü^^.ng bewahrter Freunde in der Lage, diese Summe einmal zu bestreiten. Aber die Ausgaben steigen fortgesetzt, und so sehr sieh die Gesellschaft auch bemüht hat, aus ihrem Voranschlag für 1920 — Anlage 1— alles zu streichen, was nicht unbedingt notwendig ^
ist, —sie steht vor dem Zwang, auch im neuen Jahre und wohl ~ j
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noch in weiteren, die gleichen oder gar gesteigerten Ausgaben , aufzubringen. Die Gesellschaft ist sich der sohweirigen Lage j der #Stadt bewusst; sie wä&ss, dass unser Gemeinwesen unter ’i
der Ungeheuerlichkeit der Kriegs- und Friedenslasten auf das j
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schwerste leidet. Sie hat deshalb zunächst durch eine angestreng j t© Werbetätigkeit die Zahl ihrer Freunde und damit ihre Einkünfte^