naturkundlichen Unterrichte bieten, vis sie seit Jahrzehnten im Museum Ser Senckenbergisc’.en Naturfersehenden Gesellschaft in immer steigendem Masse ausgenutziihtird, sie znusr. die auf- blühenden Volksbildungs-Bestrebungen unterstützen. Und wenn auch grossdenkende Bürger fast immer alle Lasten der Stadt Abnahmen, wenn sie sich damit ein unvergängliches Denkmal setzten, in der Not musste die Stadt eintreten, um zu erhalten, was die Vater schufen, bis bessere Zeiten kamen.
Heute ist die Lage der Gesellschaft so, dass auch die Hilfe der Stadt dringend notig ist. Es handelt sich nicht darum, Neuerwerbungen zu machen, nicht um Fortsetzung des glänzenden Wachstums glücklicherer Jahre, Die Direktion der Gesellschaft ist sich völlig klar darüber, dass dem stürmischen Aufschwung eine ruhige Zeit folgen wird und muss.Und sie hat deshalb, wohlberaten von erfahrenen Kaufleuten, ln ihrem Voranschlag — Anlage 1 — alle Summen für Neuanschaffungen gestrichen, bis auf wenige hundert Mark, die fast ganz der Erhaltung der Sammlungen dienen sollen. Sie hat ferner die Veröffentlichungen aufs aueserste reduziert und. nur deshalb nicht ganz gestrichen, welldie tferbekraft ihrer Zeitschriften braucht, um die Mitgliederzahl und damit ihre Einkünfte zu erhalten oder zu erhöhen. Viele Beträge, ganz besonders für Reparaturen, sowie für Zubereitung und Aufbewahrung des vrissensch!ftlichen Materials sind äussserst knapp eingesetzt worden und werden kaum auereichen, um die allerschwerstan Schäden von dem Museumsbau Änstdem wissenschaftlichen Material fern zu halten.
Trotzdem betrug im Jahre 1919 das Defizit der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft über M. 120000.-. Allein an den allernotwendigsten Teuerungszulagen, die weit hinter den allgemein üblichen Zurückbleiben, und den gestiegenen Kosten für Heizung und Beleuchtung hat