5.Juli 1920

An den

Magistrat der Stadt

Frankfurt

a.

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Hochgeehrte Herren!

Die Senckenbeigische Naturforscbenäe stattet sich, ihre Bitte um Hilfe r.-n dis Stadt da sie sich in Beörängn s befindet. Sie hat in vom 9. Februar 1920 die Gründe aufgeführt, die Schritte zwingen und erlaubt sich wiederholt ruf hinzuweisen, obwohl sie sich bewusst ist,

Gesellschaft ge- zu wiederholen, ihren Schreiben sie zu dieser?, auf diesen Hiife- dass die finanzielle

Lage der- Stadt seither ebenfalls bedrohlicher geworden ist. Die Gesellschaft ist mit äusserster Sparsamkeit bedacht gewesen, jede irgendwie vermeidbare Ausgabe auszusehalten und hat als Antwort auf ihre Werbetätigkeit aus den Reihen ihrer Freunde manche Hilfe bekommen. Trotzdem bleibt ihre Lage äusssrst kritisch weil die Ausgaben notwendigster Art für Teuerungszulagen, für die

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Materialien zur Erhaltung unersetzlicher Objekte usw. ununterbrc-

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chen v/e- l tergestiegen sind. Die 'Senckenbergische Gesellschaft ist ohne Unterbrechung bemüht, im Inlande rnö Auslande Freunde zu gewinnen und wird kein Mittel unversucht lassen, um ihre Einnahmen zu steigern. Für den kommenden V/inter jedoch sieht sie sich ausser Stande, die Mittel für Heizung und Beleuchtung aufzubringen.