lassen, um dio Fshlsumne zu decken. Obwohl vielleicht noch nicht alle Hilfsquellen erschöpft sind, ist sie sich doch ganz klg.r darüber, dass es fast ein Wunder w&re, wenn im Jahre 1922 ein einigermassen befriedigender Ausgleich von Einnahmen und Ausgaben erzielt werden konnte.
Irotzdem hat die Senckenbergische Gesellschaft sich bis auf den heutigen lag noch nicht entschliessen können, von Schulen und Volksbildungsvereinen, wenn sie unter Führung das Museum besuchen, ein Eintrittsgeld zu erheben; sie hat auch, obwohl von verschiedenen Seiten eine Änderung angeregt wurde, ihr Museum immer noch an Sonntagen MW-MMWS' für jedermann frei geöffnet. Schon die Erhöhung ihres Mitgliedbeitrages, die erste seit hundert Jahren, bedeutete für die Gesellschaft den schmerzlichen Verlust zahlreicher Mitglieder, die ihr besonders lieb waren und denen die Beschäftigung mit den Naturwissenschaften oft über die Sorgen des Lebens hinweggeholfen hat. Sie würde nur mit äusserstem. Widerstreben und unter dem Zwang der bittersten
Not daran gehen, auch von Schulen und gemeinnützigen Vereinen ein
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Eintrittsgeld zu erheben, oder gar dio Sonntage mit einem solchen zu belasten. Sie bittet daher den Magistrat, ihr durch einen Zuschuss von 100 000 Mark 'zu helfen, dass sie lebensfähig bleibt, um wie bisher ihre hohen Aufgaben gegenüber der Allgemeinheit erfüllen zu können. Im Laufe des Dezember wird die Gesellschaft eine Abrechnung über das Jahr 1921, sowie einen Voranschlag für das Jahr 1922 zu diesem Schreiben einreichen.
Die Direktion
der Senckenbergisehen Naturfersehenden Gesellschaft u.id.N.
I. Direktor.