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An den

Magistrat der Stadt

Frankfurt a. M.

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richtet die Senckenbörgische Naturforschende Gesellschaft auch für das Jahr 1922 die Bitte um Hülfe. Sie hoffte ira Vorjahre, dass die Zeiten besser werden würden, sodass sie nurWchLSHs nied­rigeren städtischen Zuschuss zu erbitten brauchte, wie sie über­haupt in den hundert Jahren ihres Bestehens sehr selten und nur dann einen solchen in Anspruch genommen hat, wenn die Not am höchsten stieg. Statt dessen muss sie heute die Bitte aussprechen, ihr für das Jahr 1922 mit einem Betrage von ICO 000 Mark zu Hülfe zu kommen. Sie begründet das folgendermassen:

Di® Entwertung des deutschen Geldes hat besonders in der zweiten Häi^te des Jahres 1921 derartig rasende Fortschritte gemacht, dass alle Mühe, alle Werbearbeit, alles Suchen nach Hilfsquellen mit' dem Valutueturz nicht Schritt zu halten vermoch­ten. Obwohl die Mitgliederzahl sich in zwei Jahren-vervierfacht hat, obwohl dank der Werbearbeit in der gleichen Zeit mehr ewige Mitglieder eingetragen werden konnten, als im vorangegangenen Jahrhundert zusammengenommen t obwohl Grossfirraen und Banken