I Daran verehrte er seine Kräfte.

^ J In diesen letzten Iahen erlebte er aber auch noch Freuden an j mancherlei Ehrungen, die ihm anläßlich der Jahrhundertfeier der ' Senckenbergischen natursorschenden G-esellschast zu teil wurden. Er Mt un«mWi«lich ws sMz AsubeckMett«, 9x hatte

kindlich spielerisches Wohlgefallen an dem schmückenden Flitter der Well. Doch hat ihm auch ein gut Teil Selbstironte nicht gefehlt- Mit seinem weithin bekannten Namen hat er nie geschachert und gewuchert. Er ist den kleinen Vorteilen des Lebens nie nachge­laufen und war von altmodischer Gradheit des Charakters. Sein

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AentzereS zeigt ein mit tiefem Dersiändnis gesehenes' Porträt von O. W. Röderstein, daS der Senckenbeogifchen Gesellschaft zu ihrem Jubiläum geschenkt wurde. E» stellt den ftüh weiß bärtig ge­wordenen, vornehmen urid klug aus sehenden Mann tm Waffenrock deS Oberstabsarztes dar.

Am 8. Januar 1863 geboren, entstammte er einer Frankfurter Familie. Sein Vater. Alexander Knoblauch, war Chefarzt des alten RochuS-SpttalS und später d«L städtischen Krankenhauses., Er wurde nur 56 Jahve alt. Dr. R. K o ch.

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Frankfurter Nachrkchkeu und FnkeAkgsnz.Dka«

Mlttrvoch. 27. Angnst Istkst.

Durch das am 24. August 1919 erfolgte Ableben ihres ersten Direktors des

Herrn Geheimen Medlzmalrates

ist die Senckesibergische Nafurforschende Gesell­schaft in tiefste Trauer versetzt worden. Sie hat in dem Entschlafenen den unermüdlichen, groß­zügigen Führer und Förderer verloren, der 28 Jahre lang in der selbstlosesten Weise jede freie Minute, die ihm sein Beruf als Arzt und Professor ließ, mit Liebe und Hingebung der Entwicklung der Gesellschaft, ihrer Lehrtätigkeit und derVermehrung ihrer Sammlungen gewidmet hat. Sein rastloser Eifer und seine zähe Energie wurden belohnt durch das Aufblühen der Gesellschaft und ihres Museums. Knoblauchs Name ist für alle Zeiten mit der Ge­schichte der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft verknüpft, die seiner in unauslösch­licher Dankbarkeit und Verehrung gedenken wird.

Die Direktion nnd Verwnllnng der Senekenbergiselien"' " ..

u. i. d. N.:

Dr. August Jassoy.

Die Feuerbestattung findet am Freitag, den 29. August, vormittags 11 Uhr auf dem Haupt­friedhof statt.

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